Nach DIN 6730 wird Papier wie folgt definiert: „Papier ist ein flächiger, im wesentlich aus Fasern pflanzlicher Herkunft bestehender Werkstoff, der durch die Entwässerung einer Faserstoffaufschwemmung auf einem Sieb gebildet wird. Dabei entsteht ein Faserfilz, der anschließend verdichtet und getrocknet wird.“ Eine andere grobe Definition lautet: „Flächiger Werkstoff aus mechanisch, chemisch-thermomechanisch oder chemisch aufgeschlossenen Pflanzenfasern (Holzstoff, Zellstoff, Altpapier). Es ist ein durch Eigenverklebung und Verfilzung von Fasern entstandenes, blattartiges Gebilde“. Es wird nach folgenden Sortengruppen unterschieden: In Deutschland betrug die Produktion 2009 21 Mio. Tonnen. Auf die großen Sortenbereiche fielen folgende Anteile:
| Grafische Papiere: | 44% | | Verpackungspapiere und Kartons: | 43% | | Hygiene Papiere: | 7% | | Spezielle Papiere und Pappen: | 6% |
Quelle: VDP Leistungsbericht 2010 Papier leitet sich vermutlich vom ägyptischen „Papyrus“ ab. Als Erfinder gilt Tsai Lun, geb. 75 n.Chr., um 105 Minister mehrerer chinenischer Kaiser. Das bisher älteste, beschriftete Papier wurde in Etsina in der Provinz Kansu gefunden und datiert aus dem Jahre 98. Die maschinelle Papierherstellung begann 1799 mit der Erfindung der Papiermaschine. Die erste Papiermühle in Deutschland stammt von 1390. Sie wurde von Ulman Stromer (1329–1407) in Nürnberg gegründet und hatte den Namen „Gleismühle“. - Papier ist grundsätzlich umweltfreundlich
- Papier ist thermisch nutzbar
- Papier ist recycelbar
- Papier wird aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt
- Papier ist kompostierbar
- Papier ist ungefährlich bei bestimmungsgemäßer Verwendung.
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