Bereits im 12. Jahrhundert wurde festgelegt und genau vorgeschrieben, welche Größe man für Urkunden, Rechnungen, Eingaben an Behörden oder gar für Briefe an die Obrigkeiten zu benutzen hatte. Seit dem 16. Jahrhundert ist der Begriff „Format“ für die Buchdrucker die Papiergröße, Höhe und Breite eines Bogens oder eines Buches. 1920 wurden die DIN-Formate (Schöpfer war der Berliner Ehrenbürger Dr. Walter Porstmann 1886–1959) eingeführt. Zu beachten sind heute folgende Papierformate für verschiedene Druckprodukte: - DIN-Formate nach DIN/ISO 476 mit den Reihen A, B, C
- DIN-Norm 6749 für Papier-Rohformate (unbeschnittene Formate)
- Formatbegriffe (Hochformat, Querformat, Quadratisches Format, Schmalformat)
- DIN-A-Formate für Geschäftsdrucksachen
- Maße für Computer-Endlos-Geschäftsvordrucke
- Plakatformate
- Zeitungsformate (Berliner Format, Rheinisches Format, Norddeutsches Format, Tabloid-Format)
- Standardformate für Papier des Papiergroßhandels
- Amerikanische Standardformate
- Traditionelle Papierformate in angelsächsischen Ländern
- Historische Papierformate.
Siehe auch: DIN-Formate. |