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| Papierlexikon |
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| Derzeit umfasst das Lexikon 909 Einträge |
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IGT
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IGT Testing Systems ist ein unabhängiges Unternehmen mit Hauptsitz in Amsterdam, Niederlande. Es ist der Nachfolger des renommierten TNO-Instituts für Graphische Techniken, das 1939 gegründet wurde. IGT Testing Systems ist spezialisiert auf eine Vielzahl von Prüf- und Testmethoden für die Grafische Industrie und für die Druckfarben- und Papierherstellung. Im Laufe der Zeit wurden für alle Druckverfahren eine ganze Reihe von Prüfgeräten und Probedruckgeräten entwickelt. IGT führt auch Beratungen durch und ist vertreten in mehreren Arbeitsgruppen für die internationale Normung. Siehe auch: Probedruckgeräte. |
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Illustrationsdruckpapier
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Oberbegriff für ungestrichenes, holzfreies, holzhaltiges oder auch altpapierhaltiges Papier mit einer starken Satinage zur Erzielung einer glatten Oberfläche. Flächengewicht von ca. 50–80 g/m2. |
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Imitierte Wasserzeichen
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Echte Wasserzeichen entstehen durch Faserverdünnungen und/oder Faserverdickungen beim Handschöpfen oder auf Rundsiebmaschinen. Imitierte Wasserzeichen dagegen entstehen entweder durch Eindrücken eines Zeichens oder Logos in das Papier durch sehr hohen Druck, oder durch leichtes Eindrücken durch einen Egoutteur in das noch feuchte Papiervlies in der Pressenpartie der Papiermaschine (Molette-Wasserzeichen). Imitierte Wasserzeichen können heute aber auch preiswert und gut im Offsetdruck durch ein Eindruckwerk unter Verwendung einer speziellen Lösung hergestellt werden. Damit besteht die Möglichkeit, relativ preiswert ein individuelles Briefpapier oder auch ein Sicherheitspapier, sogar mit Kopierschutz, herzustellen. |
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Immission
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Immission ist die Einwirkung von Verunreinigungen der Luft, des Bodens und des Wassers auf lebende Organismen oder Gegenstände wie z.B. Menschen oder Gebäude. Durch festgelegte Höchstwerte ist für viele Stoffe die zulässige Immissionskonzentration festgelegt. Emission ist der Ausstoß von gasförmigen oder festen Stoffen, die Luft, Boden oder Wasser verunreinigen durch Industriebetrieb, Kraftwerke, Autos oder Heizungsanlagen. Die Höhe der zulässigen Emissionsraten ist auch festgelegt. |
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Imperial
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Altes Papierformat von 57 cm × 78 cm. |
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Imprägnieren
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Veredelungsverfahren für Papier. Dabei werden die eingesetzten Imprägnierungsmittel im Papiergefüge gleichmäßig verteilt. Sie bilden keine Schicht auf der Papieroberfläche. Durch die Imprägnierung sollen spezielle Eigenschaften wie z.B. Feuchtigkeitsbeständigkeit oder Wasserundurchlässigkeit, erreicht werden. Zur Anwendung kommen, Wachse, Paraffine, Bitumen, Fungizide, Bakterizide, flammenhemmende Chemikalien, Stärke, Stärkederivate u.a. Weitere Veredelungsverfahren für Papier sind neben Imprägnieren: Streichen, Pergamentieren, Kaschieren. |
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Imprägnierte Papiere
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Papiere die meist aus Zellstoff mit einem Zusatz an Kunststofffasern hergestellt und mit einem Imprägnierungsmittel versehen werden. Sie sind sehr widerstandsfähig gegenüber mechanischen und chemischen Einflüssen und oft auch undurchlässig gegenüber Wasser, Öl, Fett, Gas oder anderen Flüssigkeiten. Das Imprägnierungsmittel kann der Faserstoffsuspension zugegeben werden. Anwendungsbereich: Trinkbecher, bitumierte Pappe, Milchverpackungen u.a. |
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Inapa Group
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Eine 1965 gegründete portugiesische Papierhandelsgruppe, zu der seit 2001 in Deutschland die Papier Union mit 17 Standorten zählt. Die INAPA zählt sich zu den fünft größten Papierhandelskonzern in Europa. Ihr Marktanteil in Europa beträgt über zehn Prozent. |
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Indikatorpapier
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Ungeleimte, neutrale Papiere, die mit verschiedenen Indikatorflüssigkeiten zur Bestimmung von chemischen Reaktionen getränkt sind. Mit Indikatorpapier wird z.B. der pH-Wert des Feuchtmittels im Offsetdruck gemessen. Sie werden auch Reagenzpapier genannt. |
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Industrieholz
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Rohholz, das mechanisch und/oder chemisch zerkleinert oder aufgeschlossen wird und Verwendung findet für die Herstellung von Holzstoff, Zellstoff, Spanplatten, Faserplatten und anderen industriellen Produkten. Es wird in folgende Güteklassen eingeteilt: IN: gesund, nicht grobastig, keine starken Krümmungen IF: leicht anbrüchig, grobastig und krumm IK: stark anbrüchig, jedoch gewerblich nutzbar. Die Zellstoff- und Papierindustrie verwendet Industrieholz, das bei der Durchforstung als Schwachholz anfällt. In der Regel wird IN zur Erzeugung von Holzstoff verwendet, während IF- und IK-Sortimente für die Herstellung von Zellstoff geeignet sind. |
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INGEDE
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Die 1989 von europäischen Papierherstellern gegründete Internationale Forschungsgemeinschaft De-Inking-Technik. De-Inking ist ein Schlüsselprozess beim Altpapierrecycling und bedeutet Druckfarbenentfernung. Das Wort leitet sich ab vom englischen Wort „ink“ für Tinte oder Druckfarbe. Ziel der INGEDE ist, alle Beteiligten zusammenzuführen, um die Recyclingfähigkeit von Papierprodukten zu sichern und zu verbessern. Je besser das De-Inking entwickelt wird, desto größer ist der Beitrag der Papierhersteller zum Umweltschutz. Altpapier ist der wichtigste Rohstoff für die Papiererzeugung. Die Altpapiereinsatzquote beträgt ca. 65% (www.ingede.com). |
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Ingrespapier
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Papier, das nach dem französischen Maler Ingres (1780–1867) benannt ist. Es ist ein weißes, graues oder farbiges Zeichenpapier von großer Dicke und aufgrund der körnigen Oberflächenstruktur besonders für Kohlezeichnungen geeignet. Es wird auch als Ingres-Bütten bezeichnet und wird auf Rundsiebmaschinen hergestellt. |
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Inkjet-Papier
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Papiere, die besonders für den Inkjet-Druck (Tintenstrahldruck) geeignet sind. Dafür gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Naturpapiere mit sehr unterschiedlicher Stoffzusammensetzung (holzfrei, holzhaltig, recyclinghaltig), in Bogen (Formatware) und auch auf Rollen. Die Tinten schlagen schnell weg und der Druck ist wischfest und trocken. Daneben gibt es aber für den Inkjet-Druck spezielle gestrichene, glänzende Papiere z.B. für den Fotodruck. Diese Qualitäten müssen aber den besonderen Erfordernissen entsprechen. Die Tinte darf nicht verlaufen, sondern muss mit der Oberfläche des Papiers sofort eine feste, wischfeste Verbindung eingehen. Deshalb sind Inkjetpapiere für diesen Anwendungsbereich mit einer speziellen Beschichtung ausgerüstet. Testdrucke sind zu empfehlen, wenn eine bestimmte Sorte nicht ausdrücklich für das Verfahren empfohlen wird. Selbstverständlich ist auf eine gute Klimatisierung nach Angaben des Herstellers zu achten. |
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Inkrusten
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Oberbegriff für die außer der Zellulose in den Faserpflanzen noch vorhandenen organischen Stoffe. Es sind Lignin, Hemizellulose, Pektine, Pentosane, Hexosane, Pflanzensäure, Öle, Fette und andere Salze. Die Kenntnis dieser Stoffe ist wichtig für den Aufschluss zu Halbstoffen bei der Papiererzeugung. |
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