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Vacuum­bedampfte Papiere

Siehe auch: Aluminiumbedampfte Papiere.

VDP

Verband Deutscher Papierfabriken e.V.
Adenauerallee 55
53113 Bonn
www.vdp-online.de.

vdw

Verband der Wellpappen-Industrie e.V.
Hilpertstraße 22
64295 Darmstadt
www.wellpappen-industrie.de.

Velinpapier

Ein hochwertiges, glattes und in der Durchsicht völlig glatt und gleichmäßig – ohne Rippung – gearbeitetes holzfreies Papier. Seinen Ursprung hatte es in dem lateinischen Wort „vellum“ = Haut/Tierhaut, da es sich im Charakter dem uniformen Untergrund des asiatisch-arabischen Papiers und auch dem des Pergaments (Echtpergament) näherte.

Denn die europäischen Papiermacher bedienten sich beim Handschöpfen eines Metallsiebes, das durch die Stege und Bodendrähte eine „Rippung“ bildete. 1757 wurde durch ein feinfädriges Sieb in Maidstone/England damit das erste Velinpapier hergestellt.

Velourpapier

Siehe auch: Beflockung.

Verbundfolien

Verbundfolien sind mehrschichtige Verpackungsfolien für Verpackungen, besonders in der Lebensmittelindustrie. Je nach Anwendung bestehen sie aus Polyester, Zellglas und Aluminium, aber auch aus meist hydrophobiertem (wasserabweisendem) Papier.

Verdruckbarkeit

Bei Bedruckstoffen und Druckfarben die Gesamtheit, die die Eignung zum Drucken im Hinblick auf ein störungsfreies Verhalten von Papier und Karton in der Druckmaschine kennzeichnet (DIN 16500, Teil 2). Allgemein handelt es sich um die Laufeigenschaften des Papiers in der Druckmaschine. In der Fachsprache wird für Verdruckbarkeit manchmal auch der Begriff „runability“ verwendet.

Zu den Verdruckbarkeitseigenschaften eines Papiers gehören:

Eigenschaften eines Papiers, die sowohl die Verdruckbarkeit als auch die Bedruckbarkeit beeinflussen:

  • Dimensionsstabilität (Passer)
  • Feuchtigkeitsgehalt
  • Freiheit von kratzenden Bestandteilen
  • Gleichmäßige Wickelung bei Rollenpapieren (Wickelhärte)
  • Kein Hohlschnitt
  • Keine statische Aufladung
  • pH-Wert
  • Planlage/Flachlage
  • Rechtwinkliger Beschnitt
  • Rupffestigkeit
  • Scheuerfestigkeit der Druckfarbe (Abriebfestigkeit)
  • Staubfreiheit (Stauben)
  • Trocknung der Druckfarben
  • Wegschlagen der Druckfarben.
Veredelung von Papier

Für viele Verwendungszwecke werden an Papier, Karton und Pappe spezielle Anforderungen gestellt, durch die sich nur eine nachträgliche oder zusätzliche Veredelung erfüllen lassen. Damit ist nicht immer nur eine Verbesserung des optischen Eindrucks verbunden, sondern gleichzeitig auch eine Erhöhung des Gebrauchswertes. Die wichtigsten Veredelungsverfahren für Papier, Karton und Pappe sind:

Vergepapier

Alte Bezeichnung für Papier mit einer in der Durchsicht sichtbaren Rippung, die durch Ripp- und Kettdrähte der Handschöpfform entstand. Heute werden solche Papiere industriell durch den Egoutteur auf einer Langsiebpapiermaschine erzeugt.

Vergilbung

Gelbliche bis braungelbliche Verfärbung von gestrichenem und ungestrichenem Papier durch Luft- und/oder Wärme- und Lichteinwirkung. Auch die Luftfeuchtigkeit sowie bestimmte Chemikalien im Papier spielen eine Rolle. Die Neigung eines Papiers zur Vergilbung kann ermittelt werden nach DIN 6167, mit Elrepho-Geräten. Die Probe wird vorher mit Xenon-Lampen beleuchtet. Das Ausmaß und die Geschwindigkeit der Vergilbung ist auch sehr stark abhängig von der Stoffzusammensetzung eines Papiers. Holzhaltige Papiere, die noch mehr oder weniger viel Lignin enthalten, vergilben wesentlich schneller als holzfreies Papier aus Zellstoff, da bei der Zellstoffgewinnung durch das Bleichen nicht nur eine Weißgraderhöhung erfolgt, sondern auch eine Delignifizierung.

Siehe auch: Vergilbungstest.

Vergilbungstest

Einfache Prüfmethode, um die Entstehung von sogenannten Kontaktvergilbungen bei einer bestimmten Farbe/Lack-Papier-Kombination zu testen. Dabei wird auf den zu prüfenden Bedruckstoff mittels Probedruckgerät ein Andruck mit 3 g/m2 Farbe/Lack hergestellt, wobei zur anschließenden Beurteilung ein Ausschnitt auf dem Bedruckstoff abgedeckt wird. Nach einer Minute wird der ganze Druckstreifen mit einem unbedruckten Papierstreifen abgedeckt. Dieses „Sandwich“ wird zwischen zwei Glasplatten gelegt und 24 Stunden bei 50 °C im Trockenschrank gelagert. Die dabei auftretende Kontaktvergilbung wird nach DIN 6167 mit einem Spektralphotometer ermittelt. Es ergibt sich die sogenannte „Vergilbungszahl“.

Siehe auch: Vergilbung.

Verspannungen

Begriff für ein Formatpapier, das keine einwandfreie Plan- oder Flachlage hat. Verspannungen entstehen durch eine Feuchtigkeitsabgabe der Randzonen eines Papiers an das Umgebungsklima. Verspannungen werden manchmal auch als ein Tellern bezeichnet. Sie erfolgen, aufgrund der hygroskopischen Eigenschaften von Papier, entweder durch ein zu feuchtes Papier oder durch ein zu trockenes Umgebungsklima; es passt sich also dem jeweiligen Umgebungsklima an. Verspannungen lassen sich, ebenso wie Randwelligkeiten, durch eine nachträgliche Klimatisierung nicht mehr ganz beseitigen. Verspannungen führen im Bogendruck zu mehr oder weniger großen Schwierigkeiten durch eine Faltenbildung, durch Dubliererscheinungen und auch Passerdifferenzen.

Siehe auch: Klima, Klimatisieren.

Vlies

(engl. nonwovens) Der Begriff Vlies wird für eine Vielzahl von Produkten verwendet, deren Eigenschaften zwischen denen von Papier und Textilien angeordnet werden können. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Herstellungsvorgänge. Vlies umfasst Faserfilz, Vliesstoffe und Endprodukte, die daraus gebildet sind. Vlies kann auch als textilähnliches Verbundmaterial bezeichnet werden oder aus Naturfasern wie beispielsweise Zellstoff- oder Baumwollfasern oder Kunstfasern gebildet sein.

Vollpappe

Oberbegriff für alle einlagigen (durchgearbeitete) und gegautschten (mehrlagigen) massiven Pappen. Differenziert wird zwischen Wickelpappe und Maschinenpappe. Es wird meist von Pappe gesprochen, wenn das Produkt aus einfachen Rohstoffen (Holzstoff/Altpapier) hergestellt wurde und ein Flächengewicht von über 600 g/m2 hat.

Siehe auch: Pappe, VVK.

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