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MEDIENGESTALTER
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FAQ
Mediengestalter/Mediengestalterin für Digital- und Printmedien
(Alte Ausbildungsordnung von 1998)
Berufsbezeichnung
Mediengestalter/Mediengestalterin für Digital- und Printmedien
Anerkannt durch Verordnung vom 4. Mai 1998 (BGBl. I S. 875)
Ausbildungsdauer
3 Jahre
Die Ausbildung erfolgt zu einem Drittel der Ausbildungszeit in einer der vier Fachrichtungen:
Medienberatung
Mediendesign
Medienoperating
Medientechnik
Die Ausbildung findet an den Lernorten Betrieb und Berufsschule statt.
Arbeitsgebiet
Mediengestalter/innen für Digital- und Printmedien arbeiten in Unternehmen der Informationsverarbeitung und Kommunikationsproduktherstellung, wie z.B.:
Werbe- und Multimediaagenturen und Werbestudios,
Medienconsultingunternehmen,
Herstellern von Online- und Offlinemedien,
Verlagen,
Unternehmen der Druck- und Medienvorstufe sowie der Datentechnik,
Druckereien (Offset-, Tief- oder Digitaldruck),
Reprografie- und Mikrografiebetrieben sowie
Herstellern von Fotogravurdruckformvorlagen.
Ihr Arbeitsgebiet umfasst die produktbezogene Kundenberatung, die Gestaltung und Aufbereitung von Daten sowie deren technische Verarbeitung zur Realisierung von Medienprodukten.
Berufliche Fähigkeiten
4.1 Mediengestalter/Mediengestalterinnen für Digital- und Printmedien in der Fachrichtung Medienberatung
führen Projektplanungen für Medienprodukte selbstständig und im Team durch,
betreuen und beraten Kunden,
bearbeiten Teilaufgaben des Projektmanagements, wie z.B. Personal- und Sachmittelplanung, sowie Planung und Überwachung von Kosten und Terminen,
visualisieren und präsentieren Projekte,
führen projektbezogene Datenbearbeitungen durch;
4.2 Mediengestalter/Mediengestalterinnen für Digital- und Printmedien in der Fachrichtung Mediendesign
entwickeln Gestaltungskonzeptionen selbstständig und im Team,
gestalten rechnergestützt Text, Bild und Grafik für Printprodukte,
gestalten rechnergestützt Text, Bild, Grafik, Bewegtbild und Ton für multimediale Produkte oder für die Verwendung in digitalen Medien,
beraten Kunden bei der Gestaltung von Medienprodukten nach technischen, produktionsorientierten und wirtschaftlichen Aspekten,
erstellen und gestalten Presseerzeugnisse nach redaktionellen und technischen Vorgaben,
entwickeln Gestaltungskonzeptionen nach Kundenvorgaben und berücksichtigen dabei technische und wirtschaftliche Aspekte,
führen verschiedene Dateitypen zu Medienprodukten zusammen und bereiten sie für die Ausgabe in unterschiedlichen Medien vor;
4.3 Mediengestalter/Mediengestalterinnen für Digital- und Printmedien in der Fachrichtung Medienoperating
planen Produktionsabläufe selbstständig und im Team,
übernehmen, transferieren und konvertieren Daten für die Mehrfachnutzung,
kombinieren technikorientiert Text-, Bild-, Grafik-, Bewegtbild- und Audiodaten für multimediale Produkte und geben sie auf verschiedenen Datenträgern und in verschiedenen Medien aus,
beraten Kunden bei der medienneutralen Gestaltung von Daten zur Mehrfachnutzung;
4.4 Mediengestalter/Mediengestalterinnen für Digital- und Printmedien in der Fachrichtung Medientechnik
planen Produktionsabläufe selbstständig und im Team,
führen die kommunikationstechnische Übernahme und Eingabe verschiedener Daten aus,
bereiten Daten auf und kombinieren sie für unterschiedliche Ausgabemedien,
führen die Datenausgabe in verschiedenen Medienprodukten, insbesondere in der Reprografie, Mikrografie oder im Digitaldruck, aus,
stellen Endprodukte in Einzel- oder Sonderfertigung her,
kontrollieren, optimieren und dokumentieren den Produktionsprozess.
Quelle: BiBB, Stand 12.08.2004
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