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Fällung

Überführung löslicher Verbindungen in unlösliche durch Zusatz geeigneter Chemikalien. Das entstehende Fällungsprodukt kann durch geeignete physikalische Verfahren (z.B. Sedimentation, Flotation, Filtrierung) abgeschieden werden. Einsatz z.B. bei der Abwasserbehandlung (Neutralisationsfällung) im Tiefdruck.

Siehe auch Flotation, Neutralisation.

FCKW-Halon-Verbots-Verordnung

Seit dem 1. Januar 1994 regelt die Verordnung das Verbot von bestimmten, die Ozonschicht abbauenden Halogenkohlenwasserstoffen als Löschmittel, die in Geräten und Anlagen der Brandbekämpfung enthalten sind. Pulverlöscher sind von dem Verbot nicht betroffen. Die Hersteller von Halonlöschern und -löschanlagen bzw. die Brandschutzfachhändler sind zur Zurücknahme der Löschmittel aus ihren Geräten verpflichtet.

Siehe auch Fluorchlorkohlenwasserstoffe.

Fixierbadentsilberung

Mittels der Elektrolyse lässt sich der Gehalt an Silber in silberhaltigen Fixierbädern reduzieren, wodurch der Fixierer länger gebrauchsfähig bleibt. Derartige Anlagen gibt es als kontinuierliche oder diskontinuierliche Systeme, die an einzelne oder mehrere Entwicklungsmaschinen angeschlossen werden können. Mit dieser Technik lässt sich die einzukaufende Fixierermenge als auch die zu entsorgende Menge um 50 bis 80% reduzieren. Mittlerweile sind Entwicklungsmaschinen auf dem Markt, bei denen diese Recyclingtechnik integriert ist.

Flammpunkt

Der Flammpunkt ist die niedrigste Temperatur eines Lösemittels, bei der so viel Lösemittel verdampft, dass das Lösemittel-Luft-Gemisch bei Vorhandensein einer Zündquelle entflammt werden kann. Der Flammpunkt ist der Parameter zur Einteilung brennbarer Flüssigkeiten in die Gefahrenklassen.

Siehe auch Gefahrenklassen brennbarer Flüssigkeit, Lösemittel/Lösungsmittel.

Flockung

Vorgang, bei dem in einer Flüssigkeit befindliche Stoffe durch Zugabe von Flockungshilfsmitteln als Flocken zum Absetzen gebracht werden. Gebräuchlich in der Abwasserbehandlung und der Trinkwasseraufbereitung.

Flotation

Wässriges Aufbereitungsverfahren für Erze, Kohle und Salze unter Verwendung von Flotationshilfsmitteln (Sammler und Schäumer) und dem Einblasen von Luft. Das Verfahren wird u.a. auch bei der Abwasserbehandlung und im Deinking-Prozess bei der Altpapieraufbereitung eingesetzt.

Siehe auch Altpapier.

Fluorchlor­kohlen­wasserstoffe (FCKW)

Kohlenwasserstoffverbindungen (hauptsächlich Methan- oder Ethan-Abkömmlinge), bei denen Wasserstoffatome durch Chlor und Fluor ersetzt werden. In der Vergangenheit wurden aufgrund vieler physikalischer Vorteile diese als Aufschäummittel, als Kältemittel oder als Lösemittel in den verschiedensten Bereichen eingesetzt. FCKW zersetzen sich in erdnahen Schichten nicht, tragen aber in der Stratosphäre (10–50 km Höhe) wesentlich zum Abbau der Ozonschicht bei. In der Bundesrepublik wurde die Verwendung von FCKW bis Ende 1994 verboten. 91 Staaten einer UNOKonferenz einigten sich 1992, den Einsatz von FCKW bis Ende 1995 einzustellen.

Siehe auch Lösemittel/Lösungsmittel, Ozon.

Fugitive und gefasste Emissionen

Als gefasste Emissionen werden die nach einer Abgasreinigung noch vorhandenen Belastungen bezeichnet. Die fugitiven Emissionen dagegen stellen alle Mengen dar, die ohne Behandlung unkontrolliert durch „Fenster und Ritzen“ entweichen. Die über die VOC-Richtlinien zu erwartenden Neuregelungen des deutschen Genehmigungsrechts werden auch für Druckmaschinen beide Emissionspfade mit Grenzwerten belegen.

Siehe auch Emissionen, VOC-Richtlinie.

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