Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Destiller
Ohhh bitte bitte...
könnt ihr mir sagen was ein Destiller ist?
Habe ein PDF aus Indesign erstellt und ich soll es nun destillen? Hääää? Was meint man damit?
Vermutlich braucht man eine bestimmte Software oder?
wäre fantastisch wenn ihr mir antworten würdet...danköööööö
schorle
Tanja Huckenbeck
27.10.2005, 12:52
Hallo Schorle,
du liegst da richtig mit deiner Vermutung, der Distiller ist ein Programm von Adobe, das PDFs aus PostScript-Dateien (PS und EPS) erzeugt. Die Einstellungen ähneln denen, die du beim PDF-Export gesehen hast.
Als die direkte PDF-Erzeugung noch sehr unsicher und fehlerbehaftet war (wenn es überhaupt ging), war der Weg über PS und Distiller die einzige Möglichkeit, um PDFs in Druckvorstufenqualität zu generieren. Der PDF-Export aus InDesign wird zwar mit jeder Version besser, aber der immer noch sicherste und sauberste Weg ist der Distiller.
Da du schon ein PDF geschrieben hast, ist der Distiller rein technisch in diesem Fall nicht mehr nötig, aber frag sicherheitshalber mal deinen Chef/Ausbilder/ ..., welcher Weg bei euch der Standard ist.
Viele Grüße
Tanja
das ist ja das Problem...mein Ausbilder....der kümmert sich n sch**** um mich....er macht es so wie ich es beschrieben habe...aus indesign n pdf exportieren und gut ist....
nun wollte ich einem Kollegen die Datei zusenden damit er sich ausdruckt...der jedoch sagte mir das er das destillt haben muss....
liebe Tanja, kannst du mir sagen was ich nun machen muss?
Kann ich die Software kostenlos ausm Netz erhalten?
Danke vielmals für deine Hilfe...denn die erhalte ich bei meinem Ausbilder net...
Peter Reichard
27.10.2005, 12:56
Hi, weitergehdne Infos findest du bei den hier aufgelisteten Links zum Thema PDF und PostScript:
http://www.zfamedien.de/ausbildung/mediengestalter/beruf/linkliste_kom.php#pdf
Tschau
Peter
Tanja Huckenbeck
27.10.2005, 13:09
Hallo Schorle,
den Distiller gibt es nicht als kostenlose Software (er gehört zur Vollversion von Acrobat), und ich würde mir da auch nichts aus dem Netz ziehen.
Dass dein Kollege ein distilltes und kein exportiertes PDF haben will, liegt wahrscheinlich daran, dass dieser Weg lange Zeit der einzig professionelle war und er der Export-Funktion in Indesign noch nicht so hundertprozentig über den Weg traut.
Der Distiller allein ist jedoch keine Garantie für die Qualität von PDFs, da man mit den falschen Einstellungen auch ziemlichen Murks machen kann.
Wenn du die Export-Einstellungen so übernommen hast wie es der Standard bei euch in der Firma ist, müsste eigentlich alles ok sein. Wenn ihr keinen Distiller habt, bleibt dir ohnehin nichts anderes übrig.
Viele Grüße
Tanja
Ihr seid super...sehr hilfsbereit ... dafür schon mal ein dickes Dankeschön...
na super...ich bin begeistert....zeigt ja eindeutig wie "professionell" wir hier arbeiten....
Um das nochmal richtig verstanden zu haben...es gibt einmal den Acrobat an sich und einmal den acrobat reader? der Reader liest im Prinzip nur die Datei und im acrobat kann man pdf´s erstellen...ist meine Info soweit richtig? Und hat man den acrobat dann ist der destiller damit integriert?
wie macht ihr das denn? Traut ihr dem exportierten PDF übern Weg oder ist das wirklich unprofessionell?
Tanja Huckenbeck
27.10.2005, 14:01
Hallo,
wir persönlich arbeiten über den PS-Distiller-Weg, um ganz auf Nummer sicher zu gehen. Wir haben es mal getestet, bei den offensichtlichen gleichen Einstellungen (Schrifteinbettung, Bildkomprimierung, ...) wird die PDF-Datei, die der Distiller erzeugt, kleiner als die direkt aus InDesign. Da haben wir uns doch gefragt, was InDesign noch in die Datei reinschreibt.
Richtig, es gibt einmal den Acrobat Reader (kostenlos), mit dem man PDFs öffnen und auch drucken kann. Viel mehr geht allerdings damit nicht, du kannst ihn dir als eine Art PDF-Browser vorstellen.
Dann gibt es die Acrobat-Vollversion, mit der man PDFs bis zu einem gewissen Grad bearbeiten und auch speichern kann. Als drittes ist da noch der Distiller, der im Lieferumfang der Vollversion enthalten ist (aber ein eigenes Programm ist), mit den Funktionen wie beschrieben.
Hoffe, ich konnte dir damit weiterhelfen, wenn du noch Fragen hast, antworte ich gerne.
Viele Grüße
Tanja
Hi Tanja,
ich heiße übrigens Mel ;-)
in Agenturen findet man vermutlich nur die gekaufte Versionvon Acrobat + Destiller..sie gibt es nicht wie den Reader kostenlos ausm Netz...??
Tja alle weiteren Fragen die ich hätte, haben dann mit Acrobat zu tun...den ich leider nicht auf meinen Rechner habe...sonst hätte ich mal experimentieren können...ich hätte dich dann gefragt wie das funktioniert, ob eine erstellte PDF-Datei ausm Destiller gerippt werden muss zuvor...oder wie oder was oder warum....naja...da ich die Vorgehensweise wie man es macht, vermutlich nicht nachvollziehen kann lasse ich es lieber zu fragen ;-)
Ich dank dir aber dennoch vielmals...du hast mein Wissen erweitert :-)
eine Frage hätte ich noch...wir wundern uns das der Reader mir die angebenen Schnittmarken nicht anzeigt obwohl ich sie natürlich zuvor beim Export angekreuzt habe...hast du auf die schnelle Idee woran das liegen kann? Vermutlich irgendwelche Einstellungen stimmen nicht im Reader...aber welche?
Tanja Huckenbeck
27.10.2005, 14:51
Hallo,
ich hab gerade mal ein Test-Dokument angelegt, und bei mir klappt alles ... Vorführeffekt wahrscheinlich. Ich hab im Reader auf die Schnelle auch keine Einstellungsmöglichkeit gefunden, Dateien im Netto-Format (ohne Schnittmarken) anzeigen zu lassen.
Kann dir da leider nicht weiterhelfen ... mit welcher InDesign-Version und welchem Reader arbeitest du denn?
Viele Grüße
Tanja
so wie mein Chef auch...
indesign 2.0 und reader 7.0
bei ihm wird auch alles angezeigt...jede einzelne Schnittmarke...auch wird es bei ihm so gedruckt...mit Schnittmarken...bei mir allerdings net....
mittlerweile kann ich auch net mehr drucken...lach...meine Chefs sehen es auch wohl nicht als notwendig es wieder funktionstüchtig zu machen....vielleicht liegt es auch daran...wobei ich da keinen Zusammenhang sehe....hm...naja...hätte ja sein können das du ne Idee hast...
und nochmals ein fettes DANKE :D
Hallo Schorle,
Du kannst Dir bei Adobe eine Testversion vom Acrobat Professionell runterladen. Die läuft 30 Tage, zum experimentieren sollte das reichen.
danke Michael....
gute Idee
Tanja Huckenbeck
27.10.2005, 15:37
ich hätte dich dann gefragt wie das funktioniert, ob eine erstellte PDF-Datei ausm Destiller gerippt werden muss zuvor...oder wie oder was oder warum
Hallo Schorle,
ich weiß nicht, ob ich die Frage richtig verstehe, aber ein PDF wird in jeden Fall von dem RIP interpretiert, das vor dem Belichter oder der Druckmaschine steht. Die Art, wie es erzeugt worden ist, ob Distiller oder Export, ist dabei egal.
Oder meinst du was anderes?
Viele Grüße
Tanja
ja richtig interpretiert...:-)
leider blieb mir auch dieser Schritt verborgen...hab noch nie ein PDF gerippt...deshalb kenn ich mich damit ebenso wenig aus wie mit dem destiller....
:-/ :-[
wenn ich mir die Testversion auf den Rechner der Firma installiere kann doch nichts passieren oder? Nach dreißig Tagen funktioniert es nicht mehr und ich kann es deinstallieren?
Werde den nächsten Monat nicht in der Firma sein...aber ich hätte noch ein paar Tage um mir das Programm anzuschauen...
Also wenn ich es downloade und meine Daten angebe kann nichts passieren was den Chef in Schwierigkeiten bringen kann oder?
Peter Reichard
27.10.2005, 16:00
Hi Mel,
es wird keinen Ärger geben, zum Testen sind die Trial-Versionen ja da. Nach 30-Tage wirst du das Programm einfach nicht mehr starten können.
Meist kann man damit aber keine Dateien abspeichern, ist eben nur zum Austesten nicht zur Produktion geeignet.
Peter
Tanja Huckenbeck
27.10.2005, 16:01
Hallo Mel,
ok, du weißt also nicht, wie du das PDF aufs RIP kriegst? Hmmm ... ich kenn das so, dass ich das PDF auf einen Spool-Ordner ziehe (müsste in der Druckerliste sein und so heißen wie der Belichter/das Proofgerät, auf den du sonst deine offenen Daten schickst) und da wird das dann verarbeitet und steht in der Queue. Hab das allerdings nur am Mac gemacht und weiß nicht, wie die Sache am PC aussieht ...
Schau mal, ob du in den Tiefen eures Netzwerk sowas findest oder jemanden, der sich mit eurer EDV auskennt, die Sache wird nämlich jetzt firmenspezifisch :-)
Viele Grüße
Tanja
Hallo,
am PC läuft das im allgemeinen so, daß man im Druckerdialog (Menü Drucken) den Belichter bzw. PostScript-Drucker als zu verwendeten Drucker auswählt. Das RIP ist dem transparent davorgeschaltet.
Bezüglich der Testversion kannst Du unbesorgt sein, das ist vollkommen legal. Der einzige, der was dagegen haben könnte, ist dein Chef, also vorher fragen. (Ich hatte angenommen, daß Du privat probieren willst)
mfg
das werd ich dann vermutlich so machen...mich privat da dran setzen....
öhm .. Tanja? Wir besitzen keinen RIP...das kann ich alles knicken hier....
meine eigentliche Frage wurde bereits beantwortet :-D und ich danke euch allen nochmals...;-)
denke das wir diesen Threat damit beenden können..
macht´s gut ihr alle
vielleicht sehen wir uns bald mal wieder...wenn ich Nudel mal wieder ne blöde Frage habe...:-)
auf bald
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