Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hat dieser Beruf wirklich Zukunft???
Hi Leute,
sei froh,wenn ihre eine Ausbildung machen könnt und freud Euch an den Rechten die Ihr habt!!!
Meinereiner hat die MG-Ausbildung mit dem Minimum an Gehalt und Urlaubszeit gemacht:
=>1 Lehrjahr DM 900 (1 Jahr)
* *2 Lehrjahr DM 1100 (2 Jahr)
* *3 Lehrjahr DM 1300 (1 Monat) weil ich auf (2 Jahre verkürzt habe)
=>Urlaub je Jahr 20 Tage
Ich weiß nicht wie es Euch geht - aber ich habe in dieser Zeit so einiges durchgemacht! Allein nach dem 1. LJ hatte ich über 150 Überstunden und teilweise 16 Stundenschichten geschoben.
Klar denk ihr sicher nun - selbst dran schuld die Alte, wenn se sowas mit sich machen läßt. Aber ich arbeite in einer ziemlich kleinen Klitsche (4 Festangestellte und 8 Auszubeutende) und das Team ist super.
Gemeinsam gehen wir durch dick und dünn - mal gibt es mehr Gehalt, mal weniger,-je nachdem, wie es läuft.
Nun bin ich seit einem Monat festangestellt und verdiene *€1800,- brutto und bekomme Fahrtkosten erstattet (Bahnticket-> kann AG absetzten). Urlaub hab ich 25 Tage.
Von meinem ersten Gehalt(Feb) habe ich noch nichts gesehen, denn es sieht mal wieder schlecht aus. Wahrscheinlich bekomme ich das nächste Gehalt nicht vollständig. Nun ja - nach ewig langem Überlegen frage ich mich nun:
Hat dieser Beruf wirklich noch ein Zukunft?
- Agenturen stechen sich gegenseitig die Augen aus
- Selbst auf der CeBit ist die Anzahl der Aussteller erheblich zurückgegangen!!!!
- Kaum Einer investiert in Werbung
- 90% Meiner Berufsschul-Klassenkameraden wurden NICHT übernommen!!!!
- Kunden gehen Insolvent oder zahlen erst nach der 5. Mahnung!!!!
- Vor 3 Jahren gab es gerade mal eine Berufschulklasse an meiner Schule - Jetzt sind es 4!!! => wer braucht uns MGs außer als Auszubeutende???
Wer hat heute noch Geld???
Wenn Ihr eine Patentlösung für gestrandete Mediengestalter habt, dann seid doch bitte so net, und teilt sie mir mit.
Liebe Grüße Eure Dani
Hi Dani,
also ich hab ja schon im Beitrag "die bittere Realität" geschrieben, wie es mir geht.
Ich verstehe das alles auch nicht, wieso immer mehr und mehr Mediengestalter ausgebildet werden, bei diesen Aussichten.
Lösungsideen wären schon sehr gut, ich selber hab einige andere Ideen, etwas in mehr künstlerischer Richtung, ich kann ja schließlich auch fotografieren und schriftsetzten, das mit den Agenturen ist irgendwie nix für die Ewigkeit.
An Geld will ich garnicht denken, dass ich mich dumm und dämlich verdiene ist eigentlich nicht mein Ziel, ehr, dass mir die Arbeit Spass macht, aber da gibt es einfach Grenzen, wo ich mich ausgenutzt fühle und die Arbeit dann auch keinen Spaß mehr macht. Auch ich musste letztes Jahr lange auf mein Gehalt warten, und das war mir immer noch lieber, dann vom arbeitslosengeld könnte ich nicht leben, das würde nicht mal für Miete und Essen reichen.
Aber jammern nützt nix, wie gesagt, ich möcht einfach was anderes versuchen, das geht momentan nur so nebenbei, aber ich mag ja meinen Rechner. Wenn meine künstlerische Arbeit auch kein Geld bringt hab ich doch wenigstens meine Kenntnisse Freude bringend angewendet und was schönes geschaffen.
Meine Chefs haben immer noch "tolle" Geschäftsideen, aber ich sehe das Internet einfach anders...ich finde irgendwie alle Ideen, da Geld zu machen einfach komisch, außer mich für Webdesign bezahlen zu lassen, oder fehlt mir da einfach der Sinn dafür?
---------->also ich hab auch keine optimale Lösung, würde nur niemandem den Beruf empfehlen, der nicht wirklich sein Herzblut dafür zu geben bereit ist, ich kenne das ja, bei mir in der Umschulung waren viele, die einfach wirklich nicht geeignet dafür waren<-----------------
gruß, i.
Peter Reichard
14.03.2003, 08:56
Hallo,
Ich verstehe das alles auch nicht, wieso immer mehr und mehr Mediengestalter ausgebildet werden, bei diesen Aussichten.
Die aktuelle Situation ist anders, es werden immer weniger MGs ausgebildet und vielerorts auch die Umschulungen gestrichen. Also es wird faktisch auf die Situation reagiert, von den Betrieben wie von den Arbeitsämtern.
Die Frage ob dieser Beruf Zukunft hat, kann man meiner Meinung nach nicht nur von seiner eigenen Situation aus beantworten.
Es werden auch in Zukunft Medienprodukte, gleich welcher Art, hergestellt. Vieles was momemtan den Bach runtergeht, hat nicht nur mit dem Nachlassen des Newmedia-Booms u.a. zu tun, sondern auch durch eine allgemein schlechte Wirtschaftslage. Auf dem Bau sieht es ja auch nicht viel anders aus, um nur ein Beispiel herauszugreifen. Ein Maurer oder Zimmermann käme nie auf die Idee, zu Fragen ob deswegen sein Beruf noch eine Zukunft hat.
Was sicherlich auch daran liegt, dass diese Berufe in den letzten Jahren nicht als der »hippe Zukunftsberuf« gefeiert wurden.
Warum soll der beruf des Maurers, des mediengestalters, des Druckers oder des Zimmermanns kein beruf mit Zukunft sein?
Gebaut, gestaltet und gedruckt wird immer werden.
Peter
osx_lover
14.03.2003, 22:35
ich denke auch, dass es immer leute geben wird, die unsere arbeit machen, ob der beruf mediengestalter allerdings auf lange sicht so in der form erhalten bleibt - wer weiss?
und wegen der ausnutzerei der mgs... manchmal frage ich mich schon, ob man nicht nach einigen jahren völlig fertig ist, wenn man ewig überstunden geschoben hat und sich einen abgerackert hat für die firma? bleibt da nicht irgendwann der spass auf der strecke und es kotzt einem irgendwann nur noch an? könnt ihr euch vorstellen euer (arbeits)leben so zu verbringen auf lange zeit, wie es momentan gerade der fall ist? manche frauen flüchten sich vielleicht dann mit 30 in den "sicheren" hafen der ehe & kind um statt motzenden kunden halt kreischende kinder zu beruhigen - aber das kanns doch auch nicht sein...
es kommt mir vor als ob die arbeit bei mgs (oder allgemein in der werbebranche) einen sehr hohen stellenwert einnimmt und meist die überhand zum privatleben bildet. das eben oft zwangsläufig, weil viel u. lange gearbeitet wird und auch zu hause noch vor dem rechner gesessen wird. aber kann's das sein?
habt ihr nicht angst mal dazuhocken wenn ihr alt und grau seid und euch zu fragen: "was habe ich in/mit meinem leben eigentlich gemacht? tolle kampagnen entworfen, cd geworden, aber sonst?"
in diesem sinne,
ein schönes WE
osx
an Peter:
klar sehe ich das eng aus meiner Situation, aber es spricht schon für sich, wenn aus meiner Umschulungsklasse von 22 Absolventen nur 4 eine Arbeit in dem Beruf gefunden haben, allerdings hab ich auch wenig Ahnung, wie es in anderen Branchen ist, nur was persönliches: mein Sohn hat Maurer gelernt und wäre nach der Lehre übernommen worden, er hatte aber schon was anderes.
das weniger Mediengestalter ausgebildet werden ist ganz gut, man sollte aber auch etwas auf die Eignung achten, ich denke da wurden speziell in den Umschulungen Leute genommen, die dafür nicht so geeignet sind. Das Umschulungszentrum, in dem ich war ist privat und da ging es auch ums Geld verdienen, es was wichtig, dass alle die Prüfung schaffen, aber was danach ist, zählt da nicht so. Das ist sicher in einer Lehre anders, da wird es dem Betrieb wichtiger sein, einen qualifizierten Mitarbeiter auszubilden.
gruß, i.
Vor allem war der Ausbildungsgang Mediengestalter DER Ausbildungsberuf "MIT ZUKUNFT"...
Die Arbeitsämter rieten ab '98 allen Leuten ohne Job:"Mach ne Umschulung zum Mediengestalter..."
Einer Bekannten von mir, die mit mir im Betrieb war und letzten Sommer ihre Prüfung als Mediengestalterin für Digital- und Printmedien bestanden hat, wurde jetzt geraten, sie sollte sich doch direkt umschulen lassen!
Vom Arbeitsamt wurden in den letzten Jahren mehr und mehr Leute in den Beruf geschaufelt und dieses Jahr wurde alles abrupt gestoppt.
Und die Leute, die auf anraten des Arbeitsamtes die Umschulung gemacht haben,... sollen sich schon wieder umschulen lassen?
Ist nicht die Aufgabe des Arbeitsamtes Stellen zu vermitteln, als mehr und mehr Leute in den gleichen Ausbilungsberuf zu schieben und somit die Zukunft des Berufs zu verbauen?
little-sunshine
30.04.2003, 16:20
an osx_lover:
Du stellst die Frage, mit der ich mich auch schon seit einiger Zeit beschäftige.
Ich seh das ja an meinem Chef, der verbringt wesentlich mehr Zeit in der Agentur als zu Hause. Gut, er ist auch Chef, aber mit dem komme ich in die Agentur und verlasse sie auch mit ihm.
Natürlich habe ich mir diesen Beruf ausgesucht, weil er mir Spass macht, aber kann das alles sein?
Mir graut es schon immer vor Schulferien, denn wenn ich jeden Tag um 18.30 Uhr nach Hause komme, bleibt kaum noch Zeit für Einkaufen etc.
Hinzu kommt ja, dass unser Job schon ganz schön stressig ist. Schwierig, dafür eine Lösung zu finden.
Liebe Grüsse
Ich finde es erschreckend, wie im Moment jeder zum MG umgeschult wird.
Das Thema ist ja oben schon mehrfach gefallen.
Aber man sieht auch einfach, wie sich die Leute im Arbeitsamt gedanken machen.
Wie kann ich eine 45 Jährige Frau, die noch nie am Rechner gesessen hat zum MG umschulen?
Ich hab vor meiner Ausbildung Fachoberschulreife für Gestaltung gemacht und habe nicht ohne Grung den Beruf gewählt. Ich hätte es auch gemacht, als es noch Schriftsätzer hieß. Leider fühlt sich jetzt, wo es Mediengestalter heißt, jeder dazu berufen diesen Job zu machen der in seiner Kindheit mal ein Bildchen gemalt hat.
Es werden aber leider warscheinlich alle durch die Prüfung kommen und den Markt verstopfen.
Ich will mit meinem Beitrag niemandem auf die Füße treten
aber mich ärgert die Situation.
Hallo,
ich hätte mich auch niemals dazu entschlossen, zum Mediengestalter umschulen zu wollen, wenn ich gewusst hätte wie umfangreich und verwirrend diese Ausbildung ist.
Kein Plan dahinter. War mir Anfangs sicher, dass dies mein Traumberuf ist, was er eigentlich auch ist, doch diese Ausbildung kann einem alles vermiesen.
Was die Jobaussichten anbelangt, ist die Situation wirklich ziemlich dreist, werde wohl nach der Ausbildung wieder Brötchen backen müssen, wie´s bisher aussieht.
MfG. Herbert
Der Beruf hat schon Zukunft,
schon wie Peter erwähnt hat, gestaltet, entworfen , gedruckt, Internet, Film usw. wird es auch in Zukunft geben. Durch die allgemeine Wirtschaftliche Situation hat jeder Beruf zu klagen. Ich denke es ist die Anschauung jedes einzelnnen, der eine oder die andere wollten um jeden Preis und mit all den Schwierigkeiten wie z.B. 10-12 Stunden Alltag (ohne Überstunden) und und und......, die anderen wie zum Beispiel einige Umschüler nicht alle, mussten vom Arbeitsamt oder ähnliches.
Was ich damit sagen will, für diejenigen die dieser Beruf Spaß macht und sie diesen auch gerne und gut machen wird es immer eine Zukunft geben.
Für diejenigen die mit den Aufgaben mit den Schwerpunkten nicht zurechtkommen und sich schwer tun, für diese wird es leider keine Zukunft geben.
Wenn ein Maurer sein Handwerk nicht versteht, bekommt er auch keine Arbeit!!!
Ich finde auch, das das Arbeitsamt viel zu viele in diese Ausbildung geschickt hat. Am meisten ärgere ich mich allerdings über die Umschulungen die nicht in Betrieben gemacht werden. Dadurch kommen noch mehr MGs auf den Stellenmarkt, die sorry ich muss es so sagen, noch nie an der Front gekämpft haben (soll heißen am Kunden).
Ich bin dafür, das man nur betriebliche Aus- und Umschulungsverhältnisse für MGs zulassen sollte, den so ist der Grundgedanke der Ausbildung.
Was das Thema Stress, Überstunden usw. angeht. Den Job ein Lebenlang. Ich denke jeder Job ist irgendwie anstrengend, es ist eine Sache der Einstellung. Meine Mutter ist Friseurmeisterin (heute würde man sicherlich Hairdesigner sagen). Ihr Rücken ist kaputt, Ihre Beine tun abends weh und die Kunden labern ihr Frikadellen an die Ohren meist über ihre Zimperlein. In ihrer Ausbildung musste Sie nach Feierabend (10 Stunden/Tag) noch alle Handtücher waschen und den Laden putzen. Viel Geld gabs dafür nicht.
So ist das Leben, die Zeit spielt keine Rolle ob vor 100 oder 50 Jahren oder in 100 Jahren.
Neue Medien ja (bedingt), Printmedien nein!
Und das mit den neuen Medien ist auch nur noch eine Frage der Zeit, denn wenn ich sehe wie billig Webspace geworden ist, und was es für 10-20 EUR an Software dazu gibt, nicht schlecht. Da bezahlt unsere Arbeit niemand mehr. Denn die Professionalität, die auch in den Printmedien erreicht wird, will der Kunde, oder besser: KANN der Kunde einfach nicht mehr bezahlen. Wovon auch? Der Kunde will die Qualität auch gar nicht mehr (Werbung und so...), die machen alles auf ihren Tintenstrahlern oder Farblasern selber.
Das ist meine Meinung dazu. Ich mache diesen Beruf gerne, und zwar dienstlich im Print-Bereich, privat in neuen Medien....
Aber Zukunft, langfristig, denke ich nicht....
@kju,
deine Meinung kann ich nicht ganz teilen. Denn gerade die digitalen Medien werden immer lieber von den potentiellen Kunden selbst gemacht, als die Printmedien. Gerade große Auflagen können viele Kunden nicht alleine bewäötigen, oder?!Wo ich dir Recht geben muss, ist, dass das Geld und somit die Auftragslage immer weniger wird.
Und es ist ja auch so, dass gerade beim Webdesign immer mehr Angebote auf den Kunden niederprasseln, der dann leider oft keine Ahnung davon hat und sich einen sehr günstigen Anbieter (Studenten beispielsweise) aussuchen, da sie ja von der Funktionalität oft keinen Schimmer haben.
Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt, und das ist es halt, was ich als Gefahr für die Zukunft (auch) im Non-Printbereich sehe...
Aber im Printbereich ist es ja ähnlich, nur, denke ich, dass da die Masse nicht so groß ist (Ich kann mich natürlich auch irren).
An
Hi An!
Doch, die Masse im Printbereich ist extrem groß. Schau Dir nur mal an, wie viele Druckereien im letzten Jahr ihre Pforten geschlossen haben. Es kann sich doch keiner mehr Maschinen hinstellen, die 500.000 EUR kosten, und die mit 4-5 Mitarbeitern im 3-Schicht-Betrieb fahren. Das kann sich keiner mehr leisten. Warum: Welcher Kunde hat noch große Auflagen, ausser vielleicht die Endlosformulare. Auch die werden allmählich durch Einzelbriefbogen ersetzt. Oder durch PDF's.....
Digitaldruck is da einfach günstiger..... mit vielleicht 1000 Prospekten, die dann auch nur 4seiter sind. Und Digidruck macht jeder Copycenter.
Ich weiss nicht, ich sehe schwarz für die Zukunft in den Printmedien. Was sich hält sind Audiovisuelle Medien.
Ich habe einer Verwandten vor einigen Jahren abgeraten diesen Beruf zu ergreifen. Heute ist sie froh darüber. Sie arbeitet jetzt im Büro, das is auch sicherer.....
[kju:]
Hi!
Ich meine der Beruf hat keine zukunft!
Ich liebe den Job aber keine Chance was daraus zu machen!!
Ich habe gerade meine AP gehabt. Ich möchte zwar nicht behaupten dass ich supergut bin aber bis jetzt war jeder zufrieden. Trotzdem sitz ich auf der Straße, weil meine Agentur Einstellungsstopp hat und das obwohl mir zu beginn der Ausbildung zugesichert wurde: du wirst übernommen. Ich wusste bis 1 Woche vor der AP nicht was Sache ist. Kannste da bleiben oder musste gehen? Das wurde mir dann mal so nebenbei gesagt, dass ich mir was Neues suchen muss.
Das Problem ist: die lieben Arbeitgeber wollen einen möglichst jungen aber mit mindestens 10 Jahren Berufserfahrung! Wie soll das denn gehen??? Wenn man keine Chance bekommt Berufserfahrung zu sammeln, dann kann das ja nie was werden!!!
Und leider sieht das bei Vielen so aus! Du bist zwar gut, jung, motiviert aber keine Berufserfahrung! Mööp. Raus. Von 26 Leuten aus der Klasse haben nur 3!!! Leute eine feste Stelle. Und das in Kölle. Geil oder?
Hätte ich gewusst, wie die Arbeitssituation ist, hätte ich Werbekauffrau gemacht. Echt, da bist du wenigstens auch woanders einsetzbar. Aber wir Meediengestalter können doch meistens nur print oder nonprint und haben von Beratung oder akquise weniger Ahnung. Ist doch so. Wir müssen direkt umschulen.
Der Beruf setzt sich einfach nicht durch, kann er auch nicht, werden ja lieber Studierte genommen. Ich finde das alles ziemlich traurig. Wer denkt sich denn so einen Beruf aus-der im Grunde genommen nichts anderes ist als Grafiker und auch ein schöner Job ist- aber man danch fast null Chancen hat in dem Beruf zu arbeiten.
Sowas ist echt frustrierend!!!!
Hallo lieben liebenden, ich möchte auch vielleicht noch etwas dazu beitragen, was die heutige Situation betrifft. Ich habe meine Prüfung im Januar gemacht, vom Job war keine Rede, muss ich zugeben, dass war nur Umschulung als staatlich subventionierte Massnahme........und wenn ich ehrlich sein soll, hätte ich mir sparen sollen. Zwar der Beruf an sich ist wirklich super und interessant, aber nach über 150 Bewerbungen (Mail, Telefonate usw.) bundesweit und ständigen dämmlichen Absagen von irgendmöchtegern Agenturen oder Verlage mache ich einfach etwas anderes was vor allem mehr Monay bringt als Mediengestalter mit Gehalt von 1400 Euro Brutto ( wo sich anderen kaputt lachen!). Dazu was die Seite des Amtes betrifft, man sollte vielleicht das Publikum viel sorgfälltiger auswählen also nur die die sich wirklich eignen und 2 rechte Hände für das Zeug haben und nicht Leute, für die die Massnahme nur als Überbrückung von der Arbeitslosigkeit sei. Ich war in ganz anderer Branche tätig, aber wie immer es sei bereue garnichts, dass ich die Ausbildung gemacht habe und kann nur euch sagen, seid mit Herzen und Nieren dabei und lässt alle "Zähne an den Firmen beißen". Der Markt ist zur Zeit total am Boden, aber es ist nichts unmöglich und wie neulig ein Firmenbesitzer mir beantwortet hat: "ich habe leider keine Stelle frei. Auftragslage, Zahlungsmoral und nicht zuletzt
die allgemeine Verunsicherung durch die Politik lassen Neueinstellungen im Moment
einfach nicht zu. " *So wie gesagt die Beißerchen zusammen beißen und schön weiter machen, in dem Sinne....gute Nacht!
Peterli aus Karlsruhe
... ich hoffe, dass sich durch meinen Beitrag keiner auf die Füße getreten fühlt. Meiner Meinung nach reicht es heutzutage in keinem Beruf mehr, eine Ausbildung oder Studium zu machen und dann zu erwarten, dass jetzt der Schotter etc. auf einen zukommt. Die Möglichkeit aus der Ausbildung etwas zu machen liegt in jedem selbst. Und wer muss denn nicht hart arbeiten: Möglicherweise die Schichtarbeiter bei VW, aber wer will das?
Der Kreativ-Müll, der vor einigen Jahren in meiner Berufsschulklasse war, sollte sich auch lieber überlegen etwas zu lernen, was deren Fähigkeiten entspricht. Das Problem an dem Ausbildungsberuf ist die fehlende Eignungsprüfung.
Und was die Gehälter angeht: Die Werbebranche unterliegt keinen Tarifen! Wer was drauf hat, sich bemüht, zeigt, wo er hinwill, kann verdienen, was er will.
Ich muss hier leider unterstellen, dass diejenigen, die hier meckern, die sind, denen das Zeug halt einfach fehlt. Sorry!
Leider muss ich noch einmal einhaken. Wenn ich das alles höre, kommt mir das kotzen und diese Leute hier würde ich auch nicht einstellen.
Mein Verlobter ist Koch. Er arbeitet 16-18 Stunden am Tag für 1000 Euro netto. So und jetzt Ihr!
Vor den Erfolg hat der liebe Gott nun mal den Fleiß gesetzt!
Und wenn ich sehe, wie viele Rechtschreibfehler in den Beiträgen sind, dann habt Ihr noch nicht lange genug gelernt...
Zu meiner Person kurzer Abriss: Ich habe 2001 meine Ausbildung in Celle mit Belobigung bestanden. Habe diverse Zeichenkurse, Calligraphie-Kurse etc. belegt und Austausch-Runden mit anderen Gestaltern gehabt. Bin dann in eine Agentur nach Frankfurt/Main gegangen, bin dort auch nie vor 21 Uhr rausgegangen, habe aber dieverse Male den Pitch gegen große Namen gewonnen und wurde vor einem Jahr von einer Berliner Agentur abgeworben. Da die leider die Zahlungsmoral nicht im Blut hatte und ich denen keine Überlebenschance aufgrund fehlender Geschäftsmänner einräumte, bin ich gegangen. Habe mittlerweile eine eigene Agentur, die große z.T. internationale Firmen betreut.
Ich fahre immer noch einen Twingo, aber jetzt könnte ich auch was anderes fahren. Aber was mir an dieser Geschichte nur wichtig ist: Ich bin stolz und glücklich!
Auch wenn ich persönlich red_side für das Klischee eines Agentur-Yuppies mit leichtem Hang zum "Schaut Her, ich gehöre zu den neuen Kreativen"-Komplex halte (von wegen "Spiegel vorhalten", wie du es in einem deiner Postings so nett umschreibst) muss ich ihr in einem Punkt beipflichten:
Wer was drauf hat, sich bemüht, zeigt, wo er hinwill, kann verdienen, was er will.
Das ist in erster Linie vielleicht ein netter Spruch, den man auf jeden Job anwenden kann - auf den Beruf des Mediengestalters trifft er jedoch aus vielen Gründen besonders hart zu (dazu später mehr).
In erster Instanz muss man sich meiner Meinung nach eh von dem Gedanken trennen, dass man Mediengestalter ist. Man ist vielmehr Designer, Programmierer, Entwickler oder was weiss ich - je nachdem, was die tägliche Arbeit am besten umschreibt. Das Wort Mediengestalter ist nichts anderes als eine nette Worthülse, schliesslich lässt sich offenkundig durch das Zusammenwürfeln mehrerer Ausbildungsberufe, gewürzt mit einem Schuss Neue Medien, wohl kaum noch eine klare gemeinsame Schnittmenge finden.
Man mag jetzt vielleicht erwidern, dass es im Endeffekt um die Schaffung von Grundlagen geht etc. Dazu kann ich nur sagen, dass der schulische Teil doch wohl echt nen schlechter Witz ist, anspruchslos und in weiten Teilen voll an der Praxis vorbei - bleibt also nur noch die Praxis selbst, die nicht nur die Arbeit selbst definiert (wie oben angesprochen), sondern auch den eigenen Kenntnisstand.
Womit wir dann auch bei dem Punkt wären, der die Spreu vom Weizen trennt : dem Wissen. Um in diesem Beruf erfolgreich zu sein benötigt es nun Mal neben Talent (das Voraussetzung ist) ein enormes Mass an eigener Initiative, um sein Wissen ständig zu erweitern - absolut logisch, allein wenn man sich die fortschreitende technische Entwicklung vor Augen führt.
Meiner Ansicht nach kann man als Designer nur überleben, wenn man sowohl im Print- als auch im Non-Printsektor fundiertes Wissen vorweisen kann, als Programmierer muss man definitiv ein Crack sein - an alle da draussen die sich bei diesen Zeilen gerade auf ihren PHP/MySQL-Kenntnissen ausruhen wollen : Leute, das reicht nicht, um zu bestehen.
Nur wenn man die richtige Einstellung für diesen Beruf hat, kann es auch wirklich was werden (auch mit der Kohle), dazu gehören halt auch der Stress und Überstunden. Sicher gibt es auch hier Grenzen, wer mir z. B. erzählt, dass täglich 12 Stunden Pflicht seien usw. macht sich im Endeffekt doch nur was vor : Mal ehrlich, wie lange soll das einer durchhalten und vor allem, ist es das wirklich wert? Ich meine, wenn man noch im Hotel Mama wohnt und sich der Kühlschrank wie von Zauberhand immer von alleine füllt mag das ja noch eine Weile gutgehen, aber wenn man neben der Arbeit auch noch die normalen Banalitäten des Lebens zu meistern hat wird unweigerlich der Zusammenbruch kommen, das hab ich auch schon mehr als einmal mit ansehen dürfen.
Hinzu kommt ja schliesslich auch noch, dass Agenturleben an sich oft schon Dauerstress bedeutet, was aber schlicht und ergreifend damit zusammenhängt, dass in der Werbebranche jede Menge alberne, arrogante Yuppies rumlaufen, die denken, dass, nur weil sie es richtig draufhaben (was ja auch in den meisten Fälllen so sein mag), gleich in der Nahrungskette weiter vorne stünden. Oft läuft es also darauf hinaus, dass dort, wo an "Skills" jede Menge vorhanden ist es einfach Mal an Charakter und Reife fehlt - So kommen dann auch solche Aussagen wie "Kreativ-Müll" und ähnliches zu Stande.
Das was ich mir jetzt so zusammengeschrieben habe soll jetzt nicht wie das grosse Weisheitsgekotze wirken, natürlich sind die Zeiten hart, auch für gute Leute, die bereit sind alles zu geben. Und natürlich hängt das auch damit zusammen, dass der Beruf vollkommen überlaufen ist und dort auch weiterhin Leute reinrutschen, die sich falsche Vorstellungen machen. Dennoch - wer die richtige Einstellung mitbringt und durchhält wird am Ende auch mit nem ordentlichen Job dastehen, davon bin ich überzeugt.
Langsam verstehe ich, was red_side eigentlich meint, wir haben irgendwie aneinander vorbei geschrieben. Nur noch ein ganz kleiner Stich/Hieb: "divers" schreib man ohne "ie"...
Ich muss ihr recht geben, dass viele zum Mediengestalter ausgebildet werden, die eigentlich nicht das Zeug dazu haben... und so weiter, blabla, wurde eh schon alles wiederholt.
Momentan bin ich in der Phase, dass ich in einer Firma arbeite, die eine ziemlich schlechte Geschäftsleitung hat, das heißt es sind Leute, die nicht aus der Branche stammen und denen eine Geschäftsidee nach der anderen floppt. Durch meine Arbeit Print und Web kommt das Geld rein (bin die einzige Angestellte), das sie dann wieder in irgendwelche komischen Projekte stecken. Mir wurde von Anfang an eine Prämie zugesichert, die ich nie erhalten habe, da die Firma kaum Gewinn macht. Deswegen das kleine Gehalt. Und deswegen auch der Frust.
Jetzt hab ich mich bei einer Firma beworben, die erfolgreich ist und habe relativ gute Aussichten eingestellt zu werden, drückt mir die Daumen......
Selbstständig machen und ganz dicke Kohle verdienen möchte ich gar nicht, das ist wirklich sehr anstrengend und risikoreich.
Nun gut, ich denke, es wird schon ......
zum eingangsbeitrag, an meiner Berufsschule in berlin werden jedes jahr 11-12 klassen mit je 30 azubis aufgemacht!!!
Tragisch wenn man bedenkt dass es keine stellen gibt!! ::)
Bin auch eine von den Gestrandeten
Habe im Sommer meinen Abschluss gemacht, als Umschülerin.
Super Beruf mit 0 Aussichten.
Die Statistik "schönen" ,würde ich sagen.
Aus unserem Lehrgang hat noch keiner eine Arbeitsstelle.
Und was nun?
Vielleicht überkommt mich ja noch die Marktidee?????!!!!!
Cho
Zu den Aussagen von RED_SIDE hier noch ein kleiner Beitrag meinerseits.
Sicher haben Sie mit Ihren Aussagen zu Teilen recht.
Wie man ja auch so schön zu sagen pflegt:
"Jeder ist seines Glückes eigner Schmied".
Dumm ist nur, dass selbst der beste Schmied kein Federstahl-Schwert zu schmieden vermag wenn ihm nicht das Werkzeug hierzu geboten. Mehr könnte man hier schon fast sagen, dass der Schmied mitten im Wald steht. :D Schlimm wäre es wenn der Schmied ein Schreiner wäre und vor lauter Bäumen den Wald nicht sieht - nein - nein - er ist ja ein Schmied. Welch Ärgernis. Man könnte fast meinen, dass der Schmied in diesem Falle dann auch ein bischen Glück von Nöten hätte oder besser die Kunst des Schreinerns hätte erlernen sollen.
Naja, ich mache jetzt eine Umschulung zum Gärtner oder Garten-/Landschaftsbauer. Oder vieleicht zum professionellen Arschloch. Dieser Beruf scheint mir in der heutigen Zeit verdammt gefragt.
Herzliche Grüße
Jimi
Mediengestalter für Digital- und Printmedien
Ich stehe zur Zeit vor einer sehr großen Entscheidung. Fange ich bei der DB als Kaufmann für Verkehrsservice an und habe einen Beruf mit gutem Geld, recht blöden Zeiten (aber festen Zeiten), doofen Blockunterricht, dafür einen mit guten Vergünstigungen (sprich Fahrkarten etc.) und guten Aufstiegsmöglichkeiten. Oder beginne ich eine Ausbildung als Mediengestalter Fachbereich Design, der wohlmöglich schlecht bezahlt ist, ich ewig Überstunden schieben muss, dafür aber gute Unterrichtszeiten hätte.
P.S. Ich hab mir eine Liste herunterladen mit den Ausbildunsvergütungen. Laut dieser Liste verdient der Mediengestalter knapp 200 mehr als der KfV. Nur hier lese ich immer wieder, mieses Gehalt. Ich weiß, dass die Firmen nicht an die Tarife gebunden sind, aber wo liegt denn nun der Schnitt!?
Hi dennis-s,
ich habe diesen Sommer meine AP zur Mediengestalterin und bis jetzt ist trotz vieler Bewerbungen noch keine Festanstellung danach in Sicht. *:-[
Der Beruf ist sehr überlaufen und ich an deiner Stelle würde lieber bei der DB anfangen, wenn du die Chance dazu hast. Sicher zur Zeit sieht es nirgends auf dem Arbeitsmarkt rosig aus, aber ich finde es bei den Medienagenturen etc. besonders schlimm.
Mach das beste draus.:)
cu Lucky
Was ich hier so gelesen habe wundert mich stark.
Weil:
Ich fange im August auch die "Lehre" als Medienassistent an, aber in einer Fachhochschule.
Ohne Firma oder Unterstützung.
Bin da sehr verwundert wenn ich da so lese dass ihr Firmen habt, die euch unterstützen.
Wie geht das denn? Bei mir gibts sowas garnicht.
Hi
Der Beruf des Mediengestalters Digital- und Printtechnik ist nun mal ein Ausbildungsberuf der im Dualen System (was nichts mit dem grünen Punkt zu tun hat) augebildet wird.
Das ist was ganz anderes als ein "Medienassistent".
vergleiche:
Medienassistent: http://www.ews-dresden.de/ausbildung/medien.htm
Mediengestalter: http://www.mediengestalter2000plus.de/fram_derberuf.html ff.
so long
ole
(8-)>
pixelquark
02.06.2004, 14:53
Jeder, der uninformiert nach 2000 in diesen Beruf gegangen ist, der ist ein Stück weit selbst schuld!
Es ist seit Jahren bekannt, dass die Wirtschaft am Boden liegt und dies vor allem unseren MG-Bereich betrifft.
Ferner kann jeder fast jeden Tag nachlesen, dass im Bereich Werbung Personen über 34 auf der Abschußliste stehen.
Der "Jugendwahn" wandert doch auch durch sämtiche Talkshows. (Nein nicht "Vera" oder "Britt")
Ob "Christiansen", "Hart aber fair" oder die "Phoenixrunde"- alle haben dieses Thema seit Jahresbeginn tiefschürfend besprochen.
Fazit: Jobs erhalten die 10 % besten MG. Der Rest sollte sich - wie Juristen oder Soziologen- eine Alternative wenigstens überlegen.
;)
Queen_Mom
01.07.2004, 13:45
Und was machen die, die gern in diesem Beruf arbeiten? Ich meine es gibt überall neuerungen und solange jemand gute Einfälle hat und aus alten Ideen neue machen kann, dann hat er als Mediengestalter auch eine Chance. Ich glaube das "um die ecke denken" ist die Kunst am guten und gleichzeitig kreativen arbeiten.
Gruß Mom
Hallo Leute,
ich habe 1979 noch richtig urig den Beruf des Schriftsetzers in einer modernen und bodenständigen Druckerei gelernt. Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre gab es schon enorme Einbrüche in der Auftragslage, weil damals die Sekretärinnen schon Grundkurse in Gestaltung bei Word oder sonstigem erhielten. Betriebsinterne Drucksachen wurden also von denen selbst gemacht und nur für Messen und Präsentationen wurden noch Aufträge an Druckerein vergeben. Der Mauerfall und der daraus folgende kurze Aufschwung brachte auch einen kleinen Aufschwung in der Druckbranche mit sich. Aber eben nur klein und kurz. Als ich 1997 das erste Mal arbeitslos war, machte ich eine DTP-Fortbildung. Aufgrund meiner beruflichen Vorbildung war der Kurs von 7 Monaten sehr lehrreich und ich habe den Kurs auch ernst genommen. Nicht so viele meiner Mitschüler. Manche saßen wirklich nur ihre Zeit ab, andere konnten dem Stoff nicht folgen, weil sie aus einer ganz anderen Branche kamen.
Doch nach meiner Ausbildung bekam ich auch keine gut bezahlte Arbeit mehr. Ich hatte vor meiner Arbeitslosigkeit einen Stundenlohn von 28,- DM (als Frau bekam ich weniger als meine Kollegen) und nach meiner Fortbildung war ich nach langem Suchen froh, dass ich einen Stundenlohn von 18,- DM bekam. Danach habe ich gewechselt und bekam auf die Stunde 11,- Euro, aber nur, weil ich schon so lange Berufserfahrung hatte. Als es dann Mode wurde, "400,- Euro-Kräfte" einzustellen (da wurden Schüler eingestellt, die wir einlernen mussten) oder freiberufliche Mitarbeiter zu beschäftigen, bekamen meine Kollegen und ich nach und nach ein Schreiben von der Geschäftsleitung, dass wir entweder auf 400,- Euro-Basis arbeiten sollen, oder Freiberuflich - oder gehen....
Ich will mich beruflich neu orientieren, denn es gibt wirklich zu viele Mediengestalter. Es war wirklich einmal große Mode, jeden Hausmeister, Maurer oder sonstwas den man nicht mehr einfach so am Arbeitsmarkt unterbringen konnte, zum Mediengestalter umzuschulen. Vor allen Dingen haben die Umschüler das Gehalt versaut weil sie einfach für weniger Lohn gearbeitet haben.
kbosti
Hallo Leute, willkommen im Club der gestrandeten Mediengestalter.
Ich gehörte auch zu den Leuten, denen das Arbeitsamt nach dem Studienabbruch geraten hat, Mediengestaltung zu erlernen...
Und wo bin ich heute ? Ich habe vor 1,5 Jahren meinen Abschluß mit ner 2 bestanden und arbeite im 3-Schichtdienst in einer Taxizentrale und maloche mir den Hintern wund, damit ich überhaupt leben kann..
Vielen Dank auch ans A-Team !!!
Jetzt werde ich 27 Jahre alt, bewerbe mich ohne Ende und finde keine Stelle, da ich außer eines Praktikums keine Berufserfahrung aufweisen kann...
dazu habe ich das "falsche Geschlecht und Alter", da ich ja heiraten und Kinder kriegen "könnte".
Ich ärgere mich am meisten darüber, das das Arbeitsamt so vielen jungen Leuten, den Beruf so schmackhaft gemacht hat.. was haben wir nun davon? - Nix.
Aus meiner Abschlußklasse von insgesamt 18 Leuten, arbeiten 4 als Mediengestalter... und nach uns, wurde noch ein Jahrgang ausgebildet!!!
Das A-Team hat so viele junge Leute verheizt, die heute ohne Job dastehen..
Das war, obwohl ich diesen Job gemacht habe und machen würde, die größte Fehlentscheidung meines Lebens, leider.
Ich kann allen nur raten, wer diesen Job unbedingt machen will, sollte sich vorher ganz genau erkundigen und schon garnicht auf das A-Team hören !!!
Eure Beiträge machen mich nachdenklich. ::)
Ich bin gerade dabei, Firmen zu suchen, die nächstes Jahr ausbilden, bei denen ich mich demnächst bewerben kann.
Was muss ich feststellen? In ganz Schleswig-Holstein (bin von dort) gibt es noch keinen einzigen Ausbildungsplatz für 2005! In Hamburg sieht es genauso aus und je weiter man südlich kommt, desto mehr Ausbildungsstellen werden angeboten.
Ich hatte ja damit gerechnet, dass die Ausbildungsstellen knapp sind, aber so krass hätte ich das nicht erwartet... Man muss also verdammt flexibel sein.
Ein Jahr vor Ausbildungsbeginn ist doch normal zum Bewerben. Die kleineren Firmen werden wahrscheinlich erst im Frühjahr suchen, aber dann bin ich mitten im Abi und würde mich lieber schon jetzt bewerben. Schon allein, weil es immer besser kommt, sich rechtzeitig zu bewerben.
Ich will einen Ausbildungsplatz, denn ich möchte direkt nach dem Abitur nicht studieren. Die Auswahrverfahren für Designstudiengänge sind mir zu hart. Vielleicht werde ich ein Studium später mal nachholen, aber nicht sofort.
Also doch die Ausbildung. Welche Alternativen habe ich zum MG? Wo hat man bessere Chancen, Print oder Non-Print? An sich interessiert mich beides, aber ich würde Non-Print vorziehen.
Wäre dankbar, wenn ihr als "alte Hasen" mir ein paar Tipps geben könntet.
Maccin_Tosh
21.08.2004, 08:40
Moin Namila,
zu deiner Frage Print oder non-print habe ich hier zufällig gute Beiträge gelesen. Schau mal unter Allgemein>Sonstiges>Umfrage von Ecki. Dürfte sehr informativ für dich sein.
Aber, bist du dir wirklich sicher, diesen Beruf zu wollen? Ich persönlich würde heutzutage wohl eher in Richtung Logopädie, Ergotherapie, Sozialpädagogik gehen, denn das stelle ich mir wesentlich zukunftsorientierter vor. Allerdings kann ich deine Entscheidung auch verstehen, denn wir alle, die hier posten, haben ja in der Medienbranche gelernt.
Alles Gute für dich.
cu later
Maccin
ich bin gestaltungstechnische assistentin medien/kommunikation seit letzten sommer.
ich finde diese diskussion sehr interessant, allerdings finde ich es nicht in ordnung zu behaupten die umschüler hätten schuld an der misere mit dem lohn. was soll man denn tun wenn man keine alternativen hat?! ich habe das gesamte letzte jahr als praktikantin in diversen firmen um mein praxis aufzuerhalten gearbeitet. ich behaupte das die wirtschaft die firmen dau verleitet und gleichzeitig umschüler, auszubildende und praktikannten dazu verdammt unterm schluffen zu hängen. praktikannten und auszubildende werden ja aber mit kusshand aufgenommen.Außerdem findeich es eine unverschämtheit von den firmen (und ich habe bei voller leistung alle künste angewandt) keine entlohnung für praktikanten zu zahlen!!!! da kann man machen was man will, keine chance. ich denke nicht dass der job viel zukunft hat, für manch ne glückspilz vielleicht aber die masse hat nicht viel zu erwarten. man muss halt ein freak sein! ;)
zum glückspilz: eine bekannte von mir schrieb nach der ausbildung eine einzige bewerbung mit "schlechtem" anhang und bekam prompt eine anstellung in einer schicki-micki agentur mit fetter ausstattung und eigenem strandabschnitt im süden, das nenn ich glück!
es ist alles möglich, man muss nur glück und persönlichkeit haben, sowie biss:)
:-/ :-/ :-/ :-/ :-/ :-/ :-/ :-/ :-/ :-/ :-/ :-/ :-/ :-/ :-/
...na dann will ich das mal alles bündeln und euch den rest an illusionen auch noch nehmen, euch gleichzeitig aber den einzig für mich sichtbaren ausweg zeigen.
ich hab anfang der 70iger jahre schriftsetzer gelernt, noch bleisatz. hab noch ausbildungsstellenauswahl gehabt. nach der lehre dann hiess der beruf irgendwann druckvorlagenhersteller und man ging in große druck- und zeitungshäuser, arbeitete im mehrschichtsystem und verdiente recht gut, ca. 2.200 DM netto. bleisatz hörte auf, wir machten dann papiermontage, dann filmmontage und wurden mit den ersten mac-würfeln layouter und langsam mediengestalter. mehr oder weniger über nacht, bei "lerning by doing" eben nebenbei während der arbeitszeit. da hab ich mich ausgeklinkt, abitur nebenher nachgemacht, werbung und grafik studiert und hab dann auf arbeitssuche erst so richtig probleme bekommen. studierte will man nicht, überqualifizierte studierte erst recht nicht. nach ca 260 postalischen- und etwa 600 mailbewerbungen hab ich das handtuch geworfen und bin ins eiskalte wasser gestiegen/gesprungen, wie man will. habs erst als freiberufler 2 jahre probiert, dann gewerbe angemeldet. arbeite heute von zuhause aus, mit 2 druckern, 2 scanner, 2 rechner, wegen der kundenwünsche mit mac und win, eine videoschnittstation. mache alles wies kommt oder was ich akquiriere auf meinen täglichen spaziergängen beim "klinkenputzen". die krux ist nämlich die: alle aufträge die ihr auf eurem schreibtisch als angestellte mg vorfindet, könnt ihr euch auch selbst besorgen. nach der herstellung bleibt viel mehr bei euch hängen als ihr glaubt. ihr solltet zuerst mit 600 – 900 € zufrieden sein, langsam wird es dann mehr. keiner macht mehr druck auf eure 8 – 12 stunden arbeitszeit, an manchen tagen macht man auch mal nix, aber obacht, konsequent weitermachen müsst ihr schon, sonst spricht sich nicht herum dass ihr gut, schnell, zuverlässig und preiswert seid. fangt an, gelesen wird immer, es hat noch nie zuvor so viele druckerzeugnisse gegeben wie heute, der markt wird täglich überflutet mit flyern, postkarten, hauswurfsendungen, zeitungseinlagen, werbung etc. usw. usw.......
noch was zum abschluss. der beruf des mediengestaltern hat keine zukunft als angestellter, sehr wohl aber als selbstständiger macher, als freiberufliche macherin, irgendjemand muss diese ganze zu bedruckende papierflut doch täglich herstellen. DER DTPist
Peter Reichard
05.01.2005, 09:34
@DTPist
Ob die freiberuflichkeit der einzige Ausweg ist, mag ich doch bezweifeln. was in deiner Situation funktioniert hat, kann bei anderen schon sehr schnell schief gehen. Ich kenne einige Leute, die sich das mit der Freiberuflichkeit sehr einfach vorgestellt haben (ob mit oder ohne Förderung á la ICH-AG etc.). Mittlerweile mussten sie es wieder nach kurzer Zeit aufgeben oder sind jetzt hoch verschuldet und erneut ohne Job.
Wie du ja selbst weißt, ist Selbstständigkeit, mehr wie hier und da mal etwas zu gestalten.
Was du als Starteinnahmen bezeichnest (600-900 EUR pro Monat?) erscheint mir fraglich, ob man so lange aushällt. Zieht man Versicherungen, Steuern, Nebenkosten, Finanzierung von Soft- und Hardware etc. ab, bleibt - selbst wenn man in der eigenen Wohnung sein »Büro« einrichtet - nicht viel übrig, ohne auf Dauer oder wenn es mal einen Auftragseinbruch gibt auf der Nase zu landen.
Um auf Dauer durchzuhalten und sich Polster zu verschaffen, die jeder benötigt, sind meiner Meinung und Erfahrung nach 2.000-3.000 EUR Umsatz pro Monat nötig. Bei diesem Betrag sollte es sich im Durchschmitt spätestens nach einem Jahr einpendeln.
Tschau
Peter
Hallo Zusammen,
Es ist wirklich erschütternd, wie sich alles in unserem Bereich entwickelt.
Ich weis nicht, was ich noch tun soll, um eine akzeptable Anstellung zu finden. Ich bin nun 24 Jahre jung, habe mein Abitur gemacht, bin anschließend zur Bundeswehr gegangen und habe anschließend eine Ausbildung zum Mediengestalter in einer Druckerei gemacht.
Ich sage euch, diese Druckerei war der Hammer, das beste Arbeitsklima das man sich vorstellen kann, nette leute, liebe Chefs, gute und faire Arbeitszeiten, Top Bezahlung (für ostdeutsche Verhälnisse) und es gab sogar noch Betriebs- und Weihnachtsfeiern.
Ich lernte viel in dieser Druckerei und ich bin GERNE zur Arbeit gegangen! Allerdings übernehmen sie keine Auszubildenden und entließen mich um einen neuen enzustellen, wehleidig und traurig musst ich mein Arbeitsplatz räumen, ich verstand mich mit allen da-und alle waren Sie auch traurig.
Nun denn, ich begann mich zu bewerben, ich ging davon aus dass es nicht so schwer sei einen neuen Job zu bekommen-schließlich hatte ich ja eine moderne und schöne Ausbildung, doch ich musste das feststellen, wasihr alle hier schon beschreibt, in meinen ca. 200 Bewerbungsschreiben bekam ich eine einzige Stelle-eine einzige in der ich heute noch arbeite.....
Ich verstehe es einfach nicht, ich habe Abitur, meine Bundeswehrzeit hinter mir, bin gestalterisch fit und hab eine gute Ausbildung genossen-nix hab ich bekommen-in ganz Deutschland nichts!
Nun bin ich hier, in diesem Unternehmen, fahre 60 km am Tag, muss mich von unterbelichteten alten Krampfadern anmachen lassen die nicht mal einen richtigen Arbeitsablauf entwerfen können, denen ich noch Verbesserungsvorschläge in sämtlicher Hinsicht machen muss, für die ich ein Jahr für 6 Stunden am Tag arbeiten muss und das nur weil sie Fördergelder bekommen...unfassbar!!
Der Hammer ist, ich bekomme 6.33 Euro die Stunde..ich bewrebe mich weiter aber bis jetz keine Aussichten...
So, und wenn es nur noch solche Menschen wie RED_Side gibt, dann lohnt es sich einfach nicht mehr zu leben...
In diesem Sinne, fuck not germany but fuck the politic here
Hallo Leute!
Hmm, jetzt bin ich auch sehr nachdenklich geworden. Ich(m, 28, Studienabbrecher) habe nämlich schon eine Ausbildung in der Tasche, im Einzelhandel, und habe jetzt auch eine Lehre zum Mediengestalter angeboten bekommen.
Das klang auch alles soweit ganz toll, sie suchen genau jemand wie mich, etwas älter, aber schon mit journalistischer Erfahrung, das ist ne nette kleine Agentur, die neben anderen Projekten eine 2-monatig erscheinende Lokalzeitschrift herausgibt.
Ich weiss auch, dass der Beruf mich wesentlich mehr reizen und meine Fähigkeiten treffen würde als der des Einzelhandelskaufmann, aber jetzt, wo ich die Beiträge hier gelesen habe, kommen mir doch ernsthafte Zweifel, denn wenn es Mediengestalter wie Sand am Meer gibt, die überhaupt nicht gebraucht werden, dann gehe ich ja ein extrem hohes Risiko ein, wenn ich mich auf meinen Ausbildungsbetrieb verlasse, oder? Denn der Chef hat zwar gesagt, dass er gute Leute niemals gehen lassen würde und er langfristig mit mir was aufbauen will, aber er ist auch schon über 50, was ist, wenn er irgendwann aufhört? Oder wenn wir pleite machen, dann siehts ja echt finster aus, wenn man anderswo offensichtlich fast keine Chance auf einen Job hat.
Bin echt hin- und hergerissen, hab wesentlich mehr Bock auf MG als auf Einzelhandel, aber dort hat man ja zumindest mehr Arbeitsplätze, und Unternehmen wie Rewe oder Aldi werden wahrscheinlich auch nicht so schnell pleite machen...
Was meint ihr denn, welcher Job hat mehr Zukunft? Welcher ist der stressigere? Wo hat man wohl die besseren Chancen??
Shadoh
Nightflyer
22.02.2005, 12:48
Kleiner Tipp am Rande für diejenigen die MG Ausbildung noch nicht durch haben und meinen es bringt vielleicht nix sich nur dahinter zu klemmen ... ich hab mich nebenbei schon für neue kreative Berufe orientiert..wenns um bloße Gestalten geht.
Also ich würds mir ernsthaft überlegen mit 28 noch ne ausbildung als MG zu machen... also ich würd eigentlcih eher davon abraten... bin selbst seit einem jahr arbeitslos und gelernter medientechniker... aber es gibt einfach nix... lass es lieber, sonst stehst du in 3 jahren genauso da wie du jetzt da stehst... und alles was du erreicht hast ist nichts, nur zeit verloren!
Hi,
was ich hier lese ist zieht einen ganz schön runter. Wer mit so einer Einstellung an den Tag geht, dass man nur ausgebeutet wird tut mir leid. Leute wir haben ein Handwerk erlernt. Wacht mal auf. Außerdem sind wir Dienstleister! Aber das hippe Wort MEDIEN lockt Leute in den Beruf die da nicht hingehören.
Ich z.B. hatte Fliesenleger und ehem. Balletttänzer in meiner Berufsschulklasse, die in einem Stempelladen ihre Ausbildung gemacht haben. Soll ich mich da wirklich wundern wenn er keinen Job findet. Ich kann das Gejammer nicht mehr hören.
Qualität setzt sich durch.
Ich denke der Beruf hat eine Zukunft. Werbung wird es immer geben. Das sollte jeder wissen, der sich mit Marktwirtschaft beschäftigt. Und Freunden zu einen Bürojob zu raten ist kein Freundschaftsbeweis die Stellen werden als erstes von Computern ersätzt und sind zudem noch völlig überlaufen.
Auch dort setzt sich Qualität durch.
Baschtel18
22.04.2005, 23:10
Oh Mensch, das tuts mir schon im Herzen weh diese Geschichten zu hören...
Ich fertige gerade eine Bewerbung für ein Praktikum in der Mediengestaltung in einer Agentur in meiner Heimatstadt an, und da muss ich solche fast angsteinflößende existenzraubende Erfahrungen hören.
Es ist jetzt schwierig zu beurteilen, ob ich mich überhaupt in dieser Branche reinhängen soll, wenn man ohnehin keine Möglichkeit hat, auf eine Anstellung...
ich bin gerade 19, bald Abiturient usw.( nur als Rahmeninformation. ;) ) Wirklich Lust auf eine - wenn man das so sagen möchte - schiefe Laufbahn habe ich nicht.
In unserer Gegend gibt es auch in der Tat wenige bis gar keine Ausbildungsbetriebe zu diesen neuen Berufszweig, werde wenn überhaupt im Umkreis von 50 km etwas finden.
Naja das ist schon schlimm, mir gefällt dieser neue interessante Beruf auch, haben vielleicht auch schon die nötigen Vorraussetzung. Wenn ich was erreichen will, hänge ich mich zumeist wirklich immens rein, um was zu erreichen, aber wie das aussieht stehen die Chancen generell schlecht, wenn man von Äußerungen hier absieht, die recht unobjektiv und pauschal den Berufszweig auswerten...
Hat man noch überhaupt noch Chancen auf eine Ausbildungsmöglichkeit in den Bereich ?
Ich kenne Beispiele, die trotz geringer PC-Erfahrung Anstellungen in Großbetrieben erhalten haben.
Also alleine von der Warte sehe ich vielleicht eine Chance, zumindest ausbildungstechnisch was zu finden.
Auch später ergeben sich in dieser Branche für viele eine Zukunft; so kenne ich Beispiele, die wirklich erfolgreich, auch über 35 übrigens, angestellt als Layouter, Medientechniker und eben in anderen Ressorts, ihren Unterhalt erarbeiten bzw. erschuften. Also irgendwo Zukunft hat der MG für jeden (irgendwie & irgendwo).... ?! Naja zugeben ich bin verwirrt, dennoch werde ich mich in die Richtung weiter umschauen, vielleicht sehen die Dinge auf den Arbeitsmarkt bis 2007 besser aus.
Wow...
ich bin schockiert...
ich sitze gerade beim meinem Praktikum bei meiner Zukünftigen Arbeit. Wir bereiten alles für den nahestehenden Ausbildungsvertrag vor und wollten uns gerade umsehen wie es denn so mit dem durchschnittsgehalt für Mediengestalter aussieht und da traf ich auf dieses Forum.
Ich les ein wenig, denk mir nichts dabei und dann das, es klingt schon sehr demotivierend wenn man das alles so liest und dann kommen einige beiträge die einem Mut machen (z.B. von Red Side) Das wenn man sich den Arsch aufreisst man viel erreichen kann.
Ich bin jetzt 22 und wusste bisher nicht was ich werden will, da bot man mir den Ausbildungsplatz zum Medien gestalter an da ich mit PCs gut umgehen kann und eigentlich ein gutes gefühl für Grafik habe usw. Längere zeit das Praktikum gehabt und getestet und ich muss sagen es gefällt mir gut, auch das Script schreiben bei Flash z.B. finde ich ungemein interessant.
Ich habe keine Angst davor nicht übernommen zu werden, ich muss einfach so gut sein das man mich hier behalten will und selbst wenn da "etwas" Freizeit bei draufgeht. Ich hatte genug Freizeit (war lange Arbeitslos) und von daher kann ich mich zur not auch mal anstrengen und Lernen.
Ich weiß nichts genaues zur aktuellen situation in sachen Beruf oder können, was man können muss als Medien gestalter und was gut wäre wenn man etwas kann. Kann mir das jemand näher erklären?
Und Red Side, diese Kurse die du belegt hast klingen interessant (für später, hab ja noch netmal mit der Ausbildung angefangen *G*) Wie findet man die?
Leoprint
07.07.2006, 14:13
Hallo!
Mediengestallter zu werden ist immer noch im Trend und es gibt sie wie Sand am Meer. Agenturen mit doppelt so vielen Auszubildenden wie Angestellten sind nicht selten. Oft wird nur schlecht ausgebildet und übernommen wird natürlich keiner. Was wir hier tagtäglich von Mediengestaltern als „Druckfertige Daten“ geliefert bekommen.... grausam.
Von einem MG der nicht nur bunte Bildchen auf dem Bildschirm malen kann sondern wirklich brauchbare Daten liefert, trennt man sich nicht und sucht man einen, hat man schon fast verloren. Pervers, oder?
leute, leute, leute,
bin durch zufall auf das forum gestoßen und musste mich mal registrieren, nachdem ich hier alles durchgelesen habe.
so ein gejammer kann ich nun überhaupt nicht verstehen. ich selber bin gelernter maurer (a.D. ;) ) und bin berufsunfähig geworden (bandscheiben OP) und musste eine umschulung antreten. nach langem betteln bei den betreffenden stellen hab ich auch eine bekommen. erst wurde mir der it-bereich vorgeschlagen, hab mich aber für den mg entschieden. (braucht deswegen nicht denken, ich bin pc-neuling, habe schon einiges selber programmiert und habe viel selbststudium betrieben) alle die hier jammern, haben wohl in ihrer ausbildung nicht gelernt "man muss sich von der masse abheben". ihr könnt nicht einfach sagen, ich bin mg und finde keinen job. na und? dann macht ne weiterbildung bzw. eine fortbildung. werd besser in euren bereichen als andere (wie ihr sagt zb die umschüler).
wie gesagt, komme ich vom bau. denkt ihr der arbeitsmarkt ist dort anders als in der medienbranche? neenee. da sieht es genau so aus. und nicht nur dort. egal welcher beruf. überall ist es schei*e.
man soll gut werden aber man soll es nicht übertreiben. wie Der DTPist schon sagt, studierte werden nicht gerne genommen. der grund ist klar. studierte denken sie sind die checker und der rest kann nichts. ich will damit niemanden auf die füße treten, aber es ist so.
und wenn es ums geld verdienen geht, ist es wie mit arbeit finden. wenn ich ein "normaler" mg bin verdiene ich "normal". bin ich aber ein checker, sagen wir in php und kann selber scripte schreiben, verdiene ich auch dem entsprechend.
ich könnte euch auf anhieb einen job sagen, wo man 2000 eus netto anfangsgehalt hat. man muss aber auch absolut ahnung von php haben.
ich selber habe ein angebot von einer firma bekommen, die ihr alle kennt und die weltweit bekannt ist. die sind von mir und einem bekannten von mir begeistert ;) ("malrichtigaufdiekackehauundstolzbin")
also ich seh die sache nicht so schwarz. ich werde einfach besser als andere. auch besser als studierte und schon werd ich mit kusshand genommen ;)
zum schluss noch, wir hatten in unserer umschulung nur 4 mediengestalter/operator. es gibt da keine plätze mehr. und davon waren 2 dabei, die noch nie einen pc hatten. da greif ich mir auch an den kopp ...
slider1100
27.10.2006, 13:45
kann Wolfi da echt nur Recht geben...
Bin auch in meinem alten Beruf arbeitsunfähig und will eine Umschulung machen.
Zur Zeit bin ich in der Erprobung in Wuppertal und hab die Ablehnung Seitens der LVA bekommen was meinen Ersten Wunschberuf angeht(Ergo-Physiotherapeut).
Muss mich neu orientieren und bin jetzt am MG bereich Mediendesign oder Medienoperator hängen geblieben.
Die Auskünfte hier sind nicht besonders positiv was den Arbeitsmarkt angeht,aber es wird auch gleich gesagt das es nirgens anders aussieht zur Zeit.Der gesammte Arbeitsmarkt is dicht zur Zeit....egal welche Richtung,ob Handwerk oder Kaufmännische oder Gesundheits-Sozialwesen...Medizinischer Bereich...
Im Übrigen...Meint etwa jemand das die LVA einfach mal so eine Umschulung finanziert wenn es keine Aussichten auf Arbeit in der Branche gibt?Es ist onehin nicht einfach eine zu bekommen.Nene,da wird schon genau gescheckt und überlegt wo das geld angelegt wird,und wenn es so schlimm wäre oder es so viel bessere Alternativen geben würde,wäre eine Absage vorprogrammiert.
Die fetten jahre in D sind einfach schon lange vorbei und wenn man was werden will dann muss man was tun und sich einfach deutlich von der Masse abheben.Dann stehen einige Türen offen.
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