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Liebe ZFA - Wie soll das nur enden ? Es reicht!
Ja, wieder einer der sich über die Konzeption der Ausbildung in den Betrieben und in der Berufsschule aufregt. Aber es werden immer mehr, denn auch immer mehr Berufsschullehrer geben zu, daß sie die Entscheidungen und Konzeptionen zu diesem Beruf nicht verstehen.
Letztendlich findet sich jeder Mediengestalter im letzten Ausbildungsjahr damit ab. Der eine regt sich mehr auf, der andere weniger. Laut ZFA scheint es ja immer nur eine Minderheit zu sein, die die Stimme erhebt.
Das sich das ZFA das so hinbiegt wie sie es gerade braucht zeigt die aktuelle Ausgabe des Druckmedien ABC. Dieser hat mich dazu bewogen den längst überfälligen Forumbeitrag zu schreiben. Also der Reihe nach :
Im Druckmedien ABC lese ich Sätze wie : "Offentsichtlich sind diese eher der Allgemeinbildung zuzuordnenden Kenntnisse nicht selbstverständlich".
Soll im Klartext heissen, daß Manche die grundlegensten Dinge nicht wissen.
Auch das ZFA hat aus den Studien bezüglich der Schulbildung und den erfolgreichen Schulsystem in anderen Ländern nichts gelernt.
In Deutschland ist nachwievor das pure Auswendiglernen von Fakten und Daten wichtiger als wirklich angewandes Wissen. Herrje, wenn ich in der Arbeit bin und das wirklich äußerst selten gebrauchte Kleinbilddiamaß nicht weiß, speziell im Non-Print Bereich, dann nehme ich mir ein Buch, schlage es nach, gehe ins Internet, messe es selbst nach oder sollte eigentlich in der Schule Methoden beigebracht bekommen, wie ich solche Informationen aus der Literatur entnehmen kann.
Es ist wie in der Schule. Betreff : Geschichte. Über jahrehinweg verbringen Schüler damit Daten und Fakten von Herrschern, Kriegszügen und Städtenamen auswendig zu lernen, was bis zur nächsten Ex oder Schulaufgabe auslangt, danach wieder vergessen ist und die nächste Datenflut auswendig gelernt wird. Die eigentlich Zusammenhänge für unsere heutige Geschichte oder wesentlich brisantere Informationen die unseren Alltag betreffen, werden über Jahre ausgeklammert und 1 Jahr vorm Abitur beschäftigt sich man mal mit dem hier und heute. Keine Frage, man sollte wissen was früher passiert ist, schon mal etwas gehört haben und ein paar Details kennen, aber bitte keinen Prüfungsstoff daraus machen der nur für den moment angesammeltes Wissen abfrägt und fern jeder Praxis ist.
So wohl auch mit dem Kleinbilddia. Nur so nebenher bringt mich der Schreibstil des Statements zur Prüfung Winter 2001/2002 auf die Palme.
Bewusst wird immer zuerst der Prozentsatz genannt, derjenigen die die Aufgabe meistern konnten, und danach erst der der "Unfähigen". So nach dem Motto 60 % waren ja in der Lage und der Rest..naja. Das aber immerhin 40 % sie nicht lösen konnten wird geschickt verdeckt. So groß ist wahrlich der Unterschied nicht. Und wie gut die 60 % die Aufgabe wirklich gelöst haben, mit voller Punktzahl oder gerade so bleibt total verschwiegen.
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Re: Liebe ZFA - Wie soll das nur enden ? Es reicht
Über viele Prüfungen hinweg wurde in Deutsch Korrekturlesen abgefragt. Sicherlich zog hier auch lange das Motto, daß solche Dinge eben elementar sind usw... Ausschlaggebend , entschuldigungt die Unterstellung, war sicherlich ein Mitglied des Prüfungssausschusses jenseits der 60, der an seinem geliebten Korrekturlesen festgehalten hat.
Nun auf einmal die Wende. Plötzlich kann Korrekturlesen dran kommen, muss aber nicht, stattdessen eröffnet die ZFA ein rießiges Gebiet an nebulösen Themen, die weder ausreichend erprobt, weder in der Praxis so praktiziert noch von den Deutschberufschullehrern ausreichend beantwortet werden kann. "Es kann nun alles und nichts drankommen" - ist die lapidare Aussage. Der Dumme ist der Prüfling, der sich ständig auf neue Situationen einstellen muss.
Und der absolute Abschuss ist diese beharrliche Verzahnung von Print und Non-Print.
Liebe Setzer, Drucker und Gestaltungsfreaks aus den 70igern, bitte verlasst den Prüfungsausschuss und lasst eure Finger von den Non-Printlern. Ich arbeite in einer Agentur in der ich zu 50 % Print und zu 50 % Non-Print mache. Das kann man nun für gut oder schlecht heissen, am Ende bleibt eben ein 50%iger Spezialist übrig der hier und da etwas weiß, aber überall nicht so wirklich viel.
Der Non-Print Bereich übersteigt meiner Meinung nach bei weitem das Spektrum des Print-Bereiches, zumindestens ist er gleichwertig um Print-Verfechter zu beruhigen.
In der Berufsschule bekommst du im Non-Print Bereich nichts beigebracht. Wenn zufällig ein Lehrer dabei ist, der ein bisschen Non-Print kann, kannst du froh sein. Ansonsten macht jeder semiprofessionelle Non-Print Azubi, allen Lehrern was vor, inkl. dem Prüfungsausschuss.
Nun heisst es ja immer, die Azubis können grundlegende Sachen nicht. Warum ist dann das Mediengestalter Kompendium ein Sammelbecken von Fehlern, und das kleine Schwarze Prüfungsbuch auch. Warum erscheinen auch hier Neuauflagen? Weil wohl die Autoren ihre Hausaufgaben wohl auch nicht gemacht haben. Sitzt von denen zufällig einer im Prüfungsauschuss?
Der Beruf wandelt sich ständig, im Non-Print Bereich muss man immer auf der Höhe der Zeit bleiben. Und dann darf ich mich auch noch mit der Zuordnung von Schriften in Schriftenklassifikationen auseinanderschlagen. Au Backe. Willkommen im 21. Jahrhundert.
Die Medienbranche ist ziemlich am Ende. Ich will keinen Numerus Clausus für den Mediengestalter einführen, aber es ist schon teilweise erschreckend mit welche Vorraussetzungen Leute diesen Beruf ausüben dürfen.
Das Niveau wird in der Berufsschule auf ein Minimum heruntergefahren damit auch jeder einiger Maßen folgen kann.
Das diese Leute aber niemals einen Job bekommen werden, scheint der ZFA keineswegs zu kümmern. Heutzutage werden Spezialisten gefordert, die sich privat die weiteren nötigen Allroundkenntnisse aneignen müssen! Stattdessen umfaßt das Kompendium z.B. ein rießiges Spektrum an Themen, die man zwar können sollte, aber falls man doch eine Stelle bekommt, absolut hilflos ist.
Was nützen mir die Kenntnisse von Netzwerkkabeln, Topologien und entsprechenden Geräten, wenn ich sie nur an der Oberfläche ankratze, und absolut hilflos bin, wenn mein zukünftiger Arbeitgeber von mir möchte das ich doch bitte ein Win NT Netzwerk, mit Printserver, Gateways fürs Internet und einem zentralen Linuxserver einrichten soll. Natürlich der Extremfall, aber solche Leute werden gesucht und nicht jemand der berechnen kann wie lange es dauert um eine 5 MB Datei per ISDN Kanalbündelung zu übertragen. Sowas zeigt mir mein Programm meistens sowieso schon von alleine an.
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Re: Liebe ZFA - Wie soll das nur enden ? Es reicht
70 % der Ausbildungsbetriebe sollten die Ausbildungsberechtigung entzogen werden. Entweder sie nehmen Umschüler, die werden ja vom Arbeitsamt bezahlt, und werden zumindestens nicht als Arbeitslose registriert, was Balsam für Herrn Schröder ist.
Ein richtiger Ausbilder findet sich in den seltensten Betrieben vor. Die Betriebe konzentrieren sich meist auf ein Gebiet. Da bleibt erst recht, aufgrund der momentanen Wirtschaftslage wenig Zeit, für ausreichende Ausbildung der gängigen Programmen wie Photoshop, GoLive, Illustrator, WIN, MAC usw... Meist bringen sich die Azubis selbst alles bei, halten den Betrieb am laufen (sind ja billig und brauchen eine Arbeit) und pauken zusätzlich auf die Abschlussprüfung und müssen z.B wissen bzw. auswendiglernen (Danke ZFA) wie eine CD Master erstellt wird.
Die 10. Klasse ist für Non-Printler ist meiner Meinung nach selbst für Printler fürn A.... Was interessiert mich die Funktionsweise der x-ten Heidelbergdruckmaschine. Und von den alten Ägyptern und dem guten Gutenberg möchte ich auch nichts wissen. Zumindestens nicht in der Tiefe. Eine reine Zeitverschwendung mit Infos, die einen "Ah-ja interessant" Charakter haben und meine Cheffin in der nächsten Woche von mir einen Logoentwurf im Illustrator haben möchte. Wenn ich was über den Ursprung meines Berufes etwas erfahren möchte hol ich mir lieber Literatur oder sehe mir eine Bildungssendung auf den Dritten an. Meine Cheffin würde mir den Schuh aufblasen wenn ich ihr stattdessen was vom ollen Gutenberg erzählen würde, statt 10 Logos für das morgige dringende Kundemeeting abzuliefern. Ein Glück das sich der gewitzte Mediengestalter in der Freizeit intensivst genug mit den Programmen auseinander setzt. Berufsschule war für mich, schon alleine weil ich Fachabi habe, ein mittlerer Urlaub mit Entspannungscharakter.
Jetzt kommt mir bitte nicht wieder, man sollte es halt mal gehört haben!
Beim durchblättern der Zeitschriften mit Stellenanzeigen wie C´t oder Internet World konnte ich noch nie etwas vom ollen Gutenberg oder der Herstellung von Papyrus etwas lesen.
Sicherlich hat die Themenabhandlung vom Gutenberg nur eine Doppelstunde oder etwas mehr gekostet. Eine Doppelstunde in der ich lieber erfahren hätte können, wie ich ein Bild mit Blaustich so retuschiere, daß ich die Hauttöne sauber herausbekomme.
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Re: Liebe ZFA - Wie soll das nur enden ? Es reicht
Meine Zwischenprüfung war ebenfalls für den A... solange man keinen Einblick in die theorethische bzw. praktische Prüfung werfen kann.
Bitte auch nicht wieder die abgelutschten Argumenten, vom Erfahrungswert. Die meisten haben in ihrem Leben schon so viele Prüfungen abgelegt, daß sicher jeder auf eine Abschlussprüfug psychisch vorbereiten kann. Warum kommt hier nicht das Argument "grundlegende Erfahrungswerte".
Warum? Das ZFA hat Angst. Angst davor das Bewertungen ohne Konzept und Transparenz gemacht werden. Speziell in der Praxis hat man Angst vor dem ungeheueren bürokratischen Aufwand der es mit sich bringen würde, wenn jeder mit der Bewertung seiner Prüfung unzufrieden ist. Nicht umsonst ist Geschmack bis auf ein paar Grundregeln Geschmackssache.
Zwei Beispiele:
Wir hatten das Glück das bei uns jemand zu Besuch war und mit uns die praktischen Zwischenprüfungen besprochen hat. Arroganterweise hat er so ziemlich jede Arbeit nieder gemacht. Eine Arbeit hatte 97 von 100 bekommen. Die Auszubildenende hörte sich die vernichtende Kritik an, und meinte dann dezent warum sie 97 Punkte bekommen hätte. Daraufhin brummelte der Prüfer erstaunt etwas von, daß ihm gerade einfällt das wegen dieser Arbeit schon etwas nachgeprüft wird und blabla. Ich wette 500 Euro das man deswegen nie mehr was hört. Den Zettel auf dem die Argumentation für die Bewertung draufstand, wollte er uns auch nicht zeigen.
In einem Betrieb fand die Zwischenprüfung statt. Ein Logo sollte konstruiert werden. Ein Prüfling übernahm den Aufbau seiner Arbeitskollegin und fügte absichtlich einen kleinen Fehler hinzu, damit nicht auffällt, daß er die Arbeit nur übernommen hat. Warum zum Teufel bekam er mehr Punkte als seine Kollegin?
Wer sich bisjetzt dieses Posting durchgelesen hat, weiß das ich noch lange nicht am Ende bin, mir aber die Finger schmerzen.
Liebe ZFA gebt endlich eure Borniertheit auf. Wieviele Arbeitslose sollen noch produziert werden mit staatlichem Stempel in der New Economy?
Gebt diese sture Verkettung von Print und Non-Print auf! Erweitert den Non-Print Bereich! Trennt die Berufsbezeichnung! Welcher Betrieb sucht schon einen Mediengstalter für Digital / PrintMedien Operating Non-Print ? Wohl die längste Berufsbezeichnung der Welt !
Man merkt deutlich an den Prüfungen daß im Prüfungssausschuss jeder sein Lieblingsthema hat und für das wichtigste betrachtet. Gruß an die Person die sich momentan besonders für Digitalkameras interessiert.
Schwachsinn. Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß die Kenntnisse aus der Ausbildung nicht ausreichen um auch nur ein Bild mit Qualität zu erstellen. Stattdessen weiß ich haargenau wie die CCD-Sensoren funktionieren. Super.
Alle Themen sind so oberflächlich und voller allgemeinen Grundkenntnissen, daß durchaus das Wissen über das Kleinbilddia verloren geht.
Wozu diese ewigen Rechnung, von Datenmenge Sound, Scanauflösung usw... alles Zeitverschwendung. Man sollte das Prinzip kennen und sich lieber mit der ordnungsgemäßen Bedienungen der Geräte und der Software auseinander setzen. Mir grauts immer wenn wir Praktikanten aus dem Kolping-Werk oder sonstigen Instutionen bekommen, die den Titel "Webmaster" tragen. Dafür kann das ZFA jetzt speziell nichts. Aber all diese Leute suchen auch einen Job und konkurrieren mit den halbwissenden Leuten der Berufsschule.
Über die PAL-Aufgabenbank im Bereich Sozialkunden rege ich mich erst gar nicht auf. Über 800 Fragen aus Themenbereichen wo selbst der Sozialkunde uns quittiert mit einem "da muss ich selbst daheim mal nachschauen".
Es ist ein Witz. Und wer es mir nicht glaubt und meint ich rege mich nur auf, der warte bis die Abschlussprüfung kommt und ihr einen Job sucht. Wohl dem der sich privat damit beschäftigt. Achtung an alle Floristen und Metzger die zuhören bekommen haben "Mach doch einen Beruf in der Medienbranche, Computer sind die Zukunft und so"
Zum Glück übernimmt mich meine Cheffin. Warum? Nicht wegen der Zwischenprüfung, auch die Abschlussprüfung juckt sie wenig, weil sie weiß das jemand deswegen noch lange nicht in der Praxis taugt. Leute haltet euch ran, versorgt euch mit der aktuellen Software und übt damit.
Aus vielen Fragen im Forum kann man entnehmen, daß sehr viele Fragen stellen die eigentlich Standard sein sollten. Ja jetzt argumentiere ich scheinbar wie das ZFA. Aber ich beziehe mich auf Fragen, die wirkich die Praxis betreffen und nicht wie ich (die Oberhammerfrage) gegebene HST-Werte verändern muss um eine RGB Wert zu erreichen oder ähnliche.
Bitte schmeiß endlich die Fragen zur Webpalette raus. Keine alte S... arbeitet mehr mit der Webpalette.
Es ist zum heulen. :-[
PS : Ja ich bleibe lieber anonym, weil ich einigen Prüfern wirklich unterstelle nicht objektiv zu bewerten
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Re: Liebe ZFA - Wie soll das nur enden ? Es reicht
PS : Aufgrund der vielen positiven Resonanz im Mediengestalter-Forum wage ich es die, wohl erst unüberlegte , Anonymität aufzugeben :
Michael Karg
lurch@colorarts.de
Diskussionslink im anderen Forum :
http://www.mediengestalter-forum.de/...pic.php?t=3100
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Re: Liebe ZFA - Wie soll das nur enden ? Es reicht
Oh mann, deine Rede treibt mir echt die Tränen in die Augen! Grandios *in die Hände klatsch*
Endlich verfasst mal einer genau das, was viele MG' denken, was aber immer mit "reg' dich doch net so auf" beantwortet wird.
*Aufsteh* *Weiterklatsch*
Wo muß ich unterschreiben?
*Träne wegwisch*
kantzler
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Re: Liebe ZFA - Wie soll das nur enden ? Es reicht
so ganz wird mir aber nicht klar, WAS du eigentlich lernen möchtest...
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Re: Liebe ZFA - Wie soll das nur enden ? Es reicht
Ganz einfach nightnerd :
Ich bin für Mediengestalter Digital / Printmedien Mediendesign Non-Print eingetragen.
Wobei ja Digital / Printmedien und der Zusatz Non-Print ja schon paradox sind.
Lernen möchte ich Non-Print. Mein Ausbildungsbetrieb sollte mich also auf Non-Print trimmen, die Berufsschule ebenso.
Was aber in der Berufsschule hauptsächlich mit den nötigen Wissen vermittelt wird ist ganz Print. Eigentlich sollte ich nur nebenher die Grundlagen von Print lernen und mein Focus auf Non-Print liegen.
Diese Grundlagen Print dürften niemals so sehr in die Tiefe gehen für einen Non-Printler, und gleichzeitig sind sie teilweisezu oberflächlich um in der Praxis was mit anfangen zu können.
Im Non-Print Bereich wird ein rießiges Faß aufgemacht, aber nur an der Oberfläche geschlürft. Themen nicht ausreichend abgehandelt, Berufsschullehrer selbst mangelnde Kenntniss.
Aktuelles Prüfungsthema : Dynamische Webseiten. Dieses Thema würde mehrere hunderte von Seiten umfassen. Gott sei dank weiß der Prüfling das sich das ZFA selbst nicht richtig damit auskennt, und es bleibt bei recht simplen Fragen.
Gegenbeispiel : Reprorichtlinien Druckausgabe bei Operating. Verschwendete Zeit, hierfür könnte man die Zeit nutzen um tiefer in ein elementareres Thema für Non-Print Leute einzusteigen.
Die Ausbildung Non-Print wird in keinem Falle dem gerecht, daß Abgänger hoffen können eine Stelle zu finden.
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Re: Liebe ZFA - Wie soll das nur enden ? Es reicht
Klasse, dass ich nicht die einzige bin die sich über dieses Berufsbid und seine Mängel aufregt!
Ich habe alles mögliche schon versucht, um mich möglichst gut auf die AP im Mai vorzubereiten, aber wenn man die Lehrer, die Firma, oder die Handelskammer um Infomaterialmaterial bzw. Fragen beantwortet haben möchte (wieso z.B. die Zwischenprüfung von einem nicht so gut ausgefallen ist), bekommt man entweder eine dumme oder gar keine Antwort!
Anscheinend nehmen die Verantwortlichen, die "für uns zuständig sind", unsere Bitten ect. als Lapalie auf und haben kein Bock sich mit der Ausbildung zu befassen! Da kann man doch gleich nen Fernstudium machen oder (ohne Beleidigend klingen zu wollen) bei der Müllabfhur arneit (da bekommt man wenigsten noch was begebracht!) Und dann jammern die Erwachsenen, dass die Jugendlichen aus Deutschland doch so schlecht in Mathe ect sind und dass wir ja so faul wären!! TJA, WER DAZU WOHL BEI TRÄGT?????????
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Re: Liebe ZFA - Wie soll das nur enden ? Es reicht
Wahnsinns Beitrag! Vielen Dank für die sehr stimmigen und teilweise echt spassigen Ausführungen! Spaasig nicht im Sinne von lustig, nein - es ist der Wiedererkennungswert der Situationen, die ich ganz genauso kenne.
Ein Beispiel von einer ZP: 3 Auzubis aus dem gleichen Betrieb machen zur gleichen Zeit ZP, aus Zeitnot (ja, die Firma hatte damals noch viel zu tun und die Azubis mussten ran) hat einer die geforderte Zeichnung erstellt und zwei andere haben die Datei ohne Änderung übernommen und auf CD gebrannt. Notengebung für diesen speziellen Teil der Prüfung: 3 verschiedene Noten von gut bis ausreichend. Das kann ich mir nicht anders erkären, als das die Herren der Prüfungskommission passionierte Brettspielfanatiker sind und ihr Spielgerät, sprich Würfel, auch mal ohne Spiel einsetzen wollten. Ich will damit niemanden beschuldigen, unfair zu bewerten, aber nenne mir jemand eine andere Erklärung!
In der Hoffnung auf eine faire Bewertung in der AP,
Piet
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