-
ap medienberater 04/05
hat sich von euch schon mal jemand die themen für medienberater angetan?? und: kann mir jemand das erklären, sodass ein normalsterblicher versteht was gemeint ist??
danke euch
christine
-
Re: ap medienberater 04/05
Hi,
die Themen für medienberatung sind doch relativ eindeutig, was ist genau dein Problem/Frage?
Konzeption und Gestaltung – Print
1. Handelskalkulation
2. Werberecht
3. Marktbefragung/Stichprobenumfang
4. Anzeigenreichweite/-kosten
5. Internet-Zahlungssysteme
Medienintegration und Medienausgabe – Print
1. Datenformate
2. Datenbanken, Content-Management-Systeme
3. Qualitätsmanagement, Bildschirmdarstellung
4. Netzwerkplanung
5. Vernetzte Druckerei
Konzeption und Gestaltung – Nonprint
1. Handelskalkulation
2. Werberecht
3. Marktbefragung/Stichprobenumfang
4. Anzeigenreichweite/-kosten
5. Internet-Zahlungssysteme
Medienintegration und Medienausgabe – Nonprint
1. Datenformate
2. Datenbanken, Content-Management-Systeme
3. Qualitätsmanagement, Bildschirmdarstellung
4. Netzwerkplanung
5. Datenübertragung
-
Re: ap medienberater 04/05
das problem ist, dass ich die einzige in der schule war und wir nie über eins der themen gesprochen haben. z.b. stichprobenumfang/ marktbefragung/anzeigenreichweite/anzeigenkosten und cms
wäre schön, wenn mir das mal jemand umschreiben würde
tine
-
Re: ap medienberater 04/05
Marktbefragungen sind eine Erhebungsmethode bei der Marktforschung. Weitere sind u.a. die Beobachtung und das Experiment.
Befragt werden können verschiedene Zielgruppen, so u.a. Konsumenten, aber auch Produzenten.
Befragungen können zu einzelnen Themen oder zu verschiedenen Themen erfolgen. Das können z.B. Kauf- und Verwendungsgewohnheiten, das Image oder der Bekannheitsgrad eines Unternehmens sein.
Die Befragung gehört neben der Beobachtung zu den Haupterhebungsmethoden der Primärforschung, d.h. hier werden Daten erstmalig zu einem bestimmten Thema erfasst ( z.B. wie schmeckt Ihnen die neue .... *
).
Das Gegenstück ist die Sekundärforschung, hier werden Daten verwendet, die bereits für einen anderen Zweck oder mit einem anderen Zusammenhang erfasst wurden. So z. B. das pro-Kopf-Einkommen der Bundesbürger.
Die Befragung nimmt in der Primärforschung den größten Stellenwert ein.
Wir unterscheiden dabei hauptsächlich drei Arten:
a) mündliche (persönliche Befragung)
b) telefonische Befragung
c) schriftliche Befragung
zu a) Gespräch/Fragen zwischen Interviewer und Befragten
- kann Einzel- und Gruppenbefragung sein
- meist Abarbeitung eines festen Fragebogens
Vorteile: hohe Erfolgquote (Befragten können bei gutem Interviewer nicht so leicht abhauen *
)
Nachteile: hohe Kosten, sehr großer Zeitaufwand, möglicher Einfluß des Interviewers
zu b) Befragung mit Telefon
Anwendung eines Fragebogens - meist nur ja oder nein bzw. Zahlenangaben
Vorteile: schnelle Durchführung
Einfluss des Interviewers geringer
geringere Kosten als bei a)
geringerer Zeitaufwand als bei a)
Nachteile: beschränkter Umfang
Zurückhaltung der Befragten
zu c) Zusendung von Fragebogen
Befragter kann sich die Zeit und den Ort zur Beantwortung aussuchen.
Vorteile: kann sehr umfangreich sein und damit sehr aussagekräftig
- keine Kosten für Interviewer und damit auch kein Einfluß auf den Befragten
- kann anonym erfolgen
Nachteile: geringes Feedback - Rücklaufquote
-Einfluß von Dritten, die man eigentlich nicht befragen wollte (z. B. Nachbarn oder Freunde des Befragten)
Alle 3 Arten könnten *als Vollerhebung (z.B. Volkszählung), d.h. alle Bürger der Bundesrepublik oder als Teilerhebung, d.h. ein bestimmter % von Männer oder Frauen durchgeführt werden.
Hierbei spielen natürlich immer die Kosten eine große Rolle.
Bei einer Stichprobe wird nur ein bestimmter Teil der Gesamtheit befragt. Es werden also einzelne Personen aus der Menge gezogen. Das kann eine zufällige Auswahl sein oder die Auswahl erfolgt nach einem bestimmten Muster oder nach bestimmten Kriterien, z.B. alle Männer über 1,95 Meter Körpergröße.
Häufig treffen wir in diesem Zusammenhang auf Begriffe wie
Lotteriemethode
Quota-Verfahren oder
n-ter Fall.
Eine Sonderform der Befragung ist die "Omnibus-Befragung".
Dabei handelt es sich um eine Mehrthemenbefragung. Das bedeutet der/die Befragte wir nicht nur zu einem Thema, z.B. zu seinen Schlafgewohnheiten, sondern auch noch zu seiner Lieblingsspeise befragt. Bei dieser Form der Befragung haben sich meist mehrere Unternehmen unterschiedlicher Branchen zusammengeschlossen um kostengünstig an neue Marktinformationen von Verbrauchern zu gelangen.
-
Re: ap medienberater 04/05
Infos über CMS bekommst du über die Google_Suche, z.B. folgende Site:
http://de.wikipedia.org/wiki/Content_Management_System
Peter
-
Re: ap medienberater 04/05
Hallihallo!
Ja, das mit "die Einzige in der Klasse" sein, kenne ich nur zu gut. Zumindest im non-print Bereich.
Auch in diesem Forum mein Hinweis:
Ich möchte innerhalb der nächsten 3 Wochen mit Eurer Hilfe eine umfangreiche Info-Sammlung zu den Prüfungsthemen erstellen.
Jeder, der sich bei mir meldet und am besten auch etwas zu einem oder mehreren Themen beiträgt, erhält später das komplette PDF.
Bitte schreibt mir via Mail (diana@metapeople.de).
Medienberatung nonprint
Konzeption und Gestaltung – Nonprint
1. Handelskalkulation ???
2. Werberecht
3. Marktbefragung/Stichprobenumfang
4. Anzeigenreichweite/-kosten ???
5. Internet-Zahlungssysteme
Medienintegration und Medienausgabe – Nonprint
1. Datenformate 
2. Datenbanken, Content-Management-Systeme 
3. Qualitätsmanagement, Bildschirmdarstellung ???
4. Netzwerkplanung 
5. Datenübertragung ???
Besonders zu den Themen mit ???suche ich Infos. Natürlich sind auch alle anderen Informationen sehr willkommen. 
Themen, die ich mit
gekennzeichnet habe, sind nicht ganz so dringend, Infos habe ich bereits. Aber wie gesagt: Her mit dem Material, ich fasse das alles schön zusammen. 8)
Liebe Grüße und bis bald!
Diana
Berechtigungen
- Neue Themen erstellen: Nein
- Themen beantworten: Nein
- Anhänge hochladen: Nein
- Beiträge bearbeiten: Nein
-
Foren-Regeln
Lesezeichen