Im aktuellen Newsletter von Cleverprinting findet man einige interessante Überlegungen zur Notwendigkeit von barrierefreien PDF-Dateien.

»In Deutschland schätzt man die Zahl der blinden und sehbehinderten Menschen auf etwa 700.000. Die Zahlen basieren auf Hochrechnungen, exakte statistische Werte gibt es leider nicht. Im europäischen Ausland misst die WHO [World Health Organization] deutliche Zuwachsraten, die auf das Phänomen ›Alternde Gesellschaft‹ verbunden mit der steigenden Lebenserwartung zurückzuführen sind.

Das Internet stellt auch für sehbehinderte Menschen eine wichtige Informationsquelle dar. Zum Download angebotene PDF-Dokumente können mit geeigneter Software elektronisch vorgelesen werden - und so für sehbehinderte Menschen zugänglich werden.
Aber: Während sich für einen sehenden Menschen die ›Lese-Struktur‹ eines Dokumentes schnell erschliesst, werden beim Vorlesen Inhalte nicht automatisch klassifiziert und strukturiert. Überschriften werden nicht ohne weiteres als solche erkannt, Bildunterschriften ebenso. Ein Absatz, unterbrochen durch eine Anzeige, kann die vorlesende Software in die Irre führen. Soll die Anzeige mitgelesen werden? Geht es im nächsten Absatz weiter? Was zeigt das Bild? Barrierefreie PDFs haben eine klare Struktur und beschreiben ggf. sogar Bildinhalte.«


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(Quelle: Cleverprinting)