Die Print Media Akademie von Heidelberg Druckmaschinen hat eine neue Publikation aus der Reihe »Profi-Tipp« herausgebracht. Der Ratgeber »Ökologisches Drucken« behandelt die Fragen der Ökologie aber auch der ökonomischen Aspekte und ist als PDF zum freien Download erhältlich.

In sieben Kapiteln gibt der Profi-Tipp konkrete Informationen über alles Wissenswerte zum Thema Verbrauchsmaterial, Druckereibetrieb, Klimaneutralität, Mitarbeitermotivation und Kommunikation. Der Profi-Tipp zeigt Möglichkeiten der Unterstützung durch Fördergelder und die ersten Schritte, wie der Prozess zur umweltfreundlichen Druckerei gestartet werden kann.

Für interessierte Unternehmen ist es wichtig zu beachten, dass es nicht ausreicht nur einzelne Aspekte aus dem Produktionsprozess umweltverträglicher zu gestalten. Vielmehr ist es notwendig einen umfassenden Blick zu entwickeln und ganzheitlich alle Bereiche zu integrieren. Dies bedeutet neben den einzelnen Produktionsschritten auch die Mitarbeiter und die Lieferanten mit einzubeziehen. Vor allem ist es schwierig die Verhaltensweisen nachhaltig zu ändern, da alle Beteiligten schnell in gewohntes Verhalten zurückfallen. Hier gibt das Kapitel Motivation Hilfestellungen.

Der Profi-Tipp richtet sich an Druckereien, die noch nicht im Bereich ökologisches Drucken aktiv sind und erfahren wollen, wie sie sich als ökologische Druckerei richtig positionieren. Sie erfahren, welche Schritte nach und nach zu realisieren sind und wie dies kompetent nach außen dargestellt werden kann. Denn oft kommt der Druck in Richtung Umweltorientierung von außen: Für viele große Druckauftraggeber sind die Zertifizierungen inzwischen Voraussetzung für die Auftragsvergabe.
Aber auch Druckereien, die sich schon positioniert haben, erhalten einen Überblick und erfahren wie sie das bestehende Angebot ergänzen können.

Die Vorteile einer ganzheitlichen ökologischen Ausrichtung sind vielfältig: neben den positiven Effekten im Bereich Image und Glaubwürdigkeit wird beispielsweise auf Dauer eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit durch die kontinuierliche Optimierung der Energie- und Materialeffizienz erzielt.