Seit einigen Tagen liegt die aktuelle Novum-Ausgabe schon im Büro, aber trotz vermehrter Berichterstattung über das aktuelle Cover kam ich erst kürzlich dazu es mir genauer anzuschauen. Für die November-Ausgabe haben Paperlux (Design), printarena (Druck) und Jürgen Jeurink (Stanzung) herrlich bewiesen wie die Zusammenarbeit von Design, Druck und Weiterverarbeitung aussehen kann.
Gedruckt wurde das Cover auf Invercote Creato (280 g/qm) von Iggesund, das von der EMAG Papierveredelungs GmbH vor dem Verarbeitungsprozess kaschiert wurde.
In der Presseerklärung dazu heißt es:
»Inspiriert von den Ideen und Konzeptionen von Richard Buckminster Fuller ließ das Hamburger Kreativbüro Paperlux ein lebendiges Paillettenbild entstehen: Durch sechsmaliges Wechseln der Platten in den Farbwerken während der 48.000 Druckgänge konnten verschiedenfarbige novum-Cover-Varianten ohne erneute Plattenbelichtung realisiert werden.
Doch damit nicht genug: Die Hamburger Kreativen setzten sich in den Kopf, die Materialität des Papiers nur durch das Ritzen verändern zu wollen – zu einem flexiblen Handschmeichler, der fast schon an Kunststoff erinnert. Möglich machte dies die printarena, die exakt 104 Stanzlinien pro Cover anritzte und so den hochwertigen Karton Invercote Creato durch präziseste Arbeit in ein verformbares und biegsames Material verwandelte. Auf diese Weise entstand ein Umschlag mit fast räumlicher Wirkung, der durch leicht gängiges Verformen eine einzigartige Objekthaftigkeit erlangen kann und damit zum Spielen einlädt.«
Via: http://www.papierbotschaft.de/?p=2480




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