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Thema: Paperazzo Haptik Award 2012

  1. #1
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    Standard Paperazzo Haptik Award 2012

    Die Redaktion der Fachillustrierten Paperazzo ruft den HAPTIK AWARD ins Leben, weil die haptische Empfindung den letzten noch offenen Kanal für sinnliche Botschaften darstellt. Nur wenn Medien und Printprodukte diesen erreichen, berühren sie den Menschen, dessen Seh- und Hörsinn angesichts der permanenten Reizüberflutung längst abgestumpft sind.

    Das heißt: Erst der gezielte Einsatz haptischer Botschaften verschafft Printprodukten einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Internet & Co. Deshalb steht multisensuales Design für effektive, ganzheitliche Kommunikation und funktioniert als wirksames Mittel gegen die Dauerbelastung mit immer mehr und immer ähnlicheren Reizen.

    Für den Paperazzo HAPTIK AWARD ist Design aus einem Guss gefragt, an dessen Anfang die Definiton einer Kommunikations-aufgabe steht – die anders als sonst üblich nicht primär über Bild, Wort und Ton, sondern über haptische Elemente gelöst wird. Prinzipiell gilt natürlich, dass sich visuelle und haptische Gestaltung ergänzen müssen. Aber, auch wenn es schwerfällt: Um mit Recht von haptischer Gestaltung zu sprechen, sollte die visuelle Gestaltung der haptischen folgen, nicht umgekehrt.

    Der Paperazzo HAPTIK AWARD ist in sieben Kategorien unterteilt: Geschäftsausstattung, Einladungskarten/Grußkarten/ Glück-wunschkarten, Geschäftsberichte/Imagebroschüren/ Kunden-zeitschriften, Verpackungen, Bücher, Hobby, Direct Mailing. Dazu wird ein Preis für Nachwuchs-Ideen und ein Sonderpreis Papier vergeben. Die unabhängige Jury wird von Alfred König, Inhaber von König-Konzept, der Kommunikations- und Produktionsagentur in München und ein ausgewiesener Experte in Sachen Haptik geleitet.

    Weitere Informationen zu Teilnahmebedingungen und Einsendeschluss unter: www.paperazzo.de/haptikaward

  2. #2
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    »Mit den Händen sieht man besser!«, so lautete das Motto des ersten und einzigen Design-Wettbewerbs, der das Thema Haptik in den Mittelpunkt stellt. Am Mittwoch, 08. Mai 2012, wurden nun während der drupa in Düsseldorf die mit dem „Paperazzo HAPTIK AWARD“ prämierten Print- und Papier-Produkte vorgestellt.

    Die Redaktion des Fachmagazins Paperazzo hat den HAPTIK AWARD ins Leben gerufen, weil die haptische Empfindung den letzten noch offenen Kanal für Übermittlung von Botschaften darstellt. Nur wenn Medien und Printprodukte diesen erreichen, können sie den Menschen, dessen Seh- und Hörsinn angesichts der permanenten Reizüberflutung längst abgestumpft sind, noch wirklich berühren. Das heißt: Erst der gezielte Einsatz von haptischen Elementen verschafft Print-Produkten einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Internet & Co.

    Die Gewinner des ersten Paperazzo HAPTIK AWARD wurden nun im Rahmen eines ebenso festlichen wie kurzweiligen Abends mit mehr als 130 geladenen Gästen im Rheingoldsaal der Rheinterrassen in Düsseldorf ausgezeichnet. Durch den Abend führte der Zauberkünstler und Moderator Thomas Fraps, für die musikalische Untermalung sorgte die Live-Band Q2. Die Preise der sieben Kategorien sowie ein Preis für Nachwuchs-Ideen und ein Sonderpreis Papier wurden zwischen den Gängen eines gesetzten Dinners verliehen. Zu Beginn des Abends sprach Florian Kohler, Inhaber und Geschäftsführer der Büttenpapier-fabrik Gmund, über die Gefühle, die ein schönes Papier auslösen kann. Anschließend erläuterte Alfred König, Geschäftsführer von König-Konzept, der Kommunikations- und Produktionsagentur in München,und Präsident der unabhängigen Jury die Idee des Wettbewerbs und die Auswahlkriterien.

    Zu den Gewinnern zählten unter anderem
    + die Geschäftsausstattung für die Gartenarchitektin Dorothea Liepold, eingereicht vom Grafiker und Illustrationsbüro Kurt Dornig
    + die Weihnachtskarte „Winterwald“ der Agentur schnellervorlauf
    + die Imagebroschüre „Whitebook“ des Papierherstellers Arctic Paper
    + eine durchdachte Verpackung für in Österreich gefertigte Keramiken von Kurt Dornig
    + das Buch „Trust in Taste – Kochbuch für Blinde und Sehende“ vom Justina Verlag
    + ein Hörbuch über den genialen Grafiker Kurt Weidemann, eingereicht von i_d buero und
    + eine Einladung in der Kategorie Direct Mailing, eingereicht von Winter & Co.

    Der Sonderpreis für den Nachwuchs wurde gleich zweifach vergeben, da zwei Einsendungen gleichermaßen begeisterten, aber letztlich nicht miteinander vergleichbar waren. Mit dem Sonderpreis „Papier“ wurde die Papierfabrik Schoellershammer für ihr Papier „Schoellershammer RC“ geehrt. Die Begründung der Jury: „Ein Papier mit rustikalem Packpapiercharme, das kongruent kommuniziert und sich knapp gegen klassisch praktische und klassisch schöne Papiere durchsetzt. Mit markanter Eigenfärbung, die die Recyclingherkunft nicht schönt, sondern betont. Unterstützt durch harten Klang und rauer Haptik.“

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