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Thema: Teilnehmer gesucht: MyBytePac Designwettbewerb

  1. #1
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    Daumen hoch Teilnehmer gesucht: MyBytePac Designwettbewerb

    Hallo zusammen ,

    Ich möchte gerne die Möglichkeit nutzen, um euch unseren Designwettbewerb MyBytePac vorzustellen.
    BytePac ist ein ökologisches Festplattengehäuse, mit dem externe Festplatten selbst gebaut und auch selbst gestaltet werden können. In unserem Wettbewerb suchen wir selbst gestaltete Schuber, die wir nach dem Wettbewerb für jedermann zum Download anbieten möchten. Seit heute können interessierte Designer (egal ob hobbymäßige oder profesionelle) mitmachen. Die Teilnehmer belohnen wir mit Preisen im Wert von rund 1000 Euro.

    Hier kurz noch die Eckdaten zum Wettbewerb:
    Erstmalige Veröffentlichung der Einsendungen: 01. Februar
    Ende des Wettbewerbs: 31. März
    Preise durch die Juryauswahl:
    1. Platz: nach eigenen Vorgaben gestaltete Designfestplatte ByteSpotter
    2. Platz: BytePac Ready2Store 2 TeraByte
    3. Platz: BytePac Kit
    Preise durch die Verlosung der Facebookteilnehmer:
    1. Platz: BytePac Ready2Store 2 TeraByte
    2. Platz: BytePac Ready2Store 1 TeraByte
    3. Platz: BytePac Kit

    Wir würden uns freuen den ein oder anderen Leser aus diesem Forum als Teilnehmer begrüßen zu dürfen
    Alle Informationen und die Teilnahmemöglichkeit findet ihr auf bytepac.de.
    Für Fragen stehe ich natürlich hier zur Verfügung.

    Viele Grüße
    Philipp vom BytePac-Team

  2. #2
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    Hallo, auch wenn solche Ausschreibungen immer wieder als Wettbewerbe bezeichnet werden, sind es jedoch keine Wettbewerbe im eigentlichen Sinne.

    Hallo zusammen,

    da solche »Wettbewerbe« immer wieder ausgeschrieben werden, möchten wir wiederholt potenzielle Interessenten / Designer auf folgendes aufmerksam machen:

    Für einen fairen Wettbewerb sollten folgende Kriterien/Fragen für die beteiligten Designer nachvollziehbar sein, um sich für oder gegen eine Teilnahme an einem Wettbewerb zu entscheiden:

    1. Welche Nutzungsrechte werden im Detail dem Ausrichter übertragen?

    2. Wer sitzt in der Jury? Ein richtiger Wettbewerb sollte im allgemeinen eine unabhängige (!) Jury haben. Besteht die Jury nur aus Mitarbeitern der ausschreibenden Firma nennt sich das ganze Pitch und ist von einem Wettbewerb grundsätzlich zu unterscheiden.

    3. Stehen die »Preise« oder die Vergütung im Verhältnis zur Aufgabe und zur späteren Verwendung? Wie hoch ist die Vergütung oder in diesem Fall die Gewinnbeteiligung? In diesem Fall sieht es eher so aus, dass eine Firma für SEHR wenig Geld (um nicht zu sagen zu einem Spottpreis) Designs bekommen möchte – alles in allem ziemlich fragwürdig.

    4. Was geschieht genau mit den Arbeiten, die gewinnen bzw. nicht gewinnen?

    5. Wird sichergestellt, dass der Name des Designers genannt wird?

    6. Handelt es sich – wie wohl in diesem Fall – um ein Unternehmen, das sich möglicherweise nur um die Kosten für Entwürfe von Designern drücken will oder ist es ein anerkannter Wettbewerb wie »Die schönsten Bücher Deutschlands« von der Stiftung Buchkunst, TDC-Award etc.

    7. Ist eine Anonymisierung der eingereichten Arbeiten garantiert?

    Viele Grüße
    Peter
    8. Wie steht es mit der Bearbeitung der Wettbewerbsarbeit?

    Alle diese Punkte sollte man genau prüfen, um seine Arbeit nicht unter Wert zu verkaufen und sich damit nur selbst zu schaden.

  3. #3
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    Hallo Peter,

    Ich will mal so gut es geht auf deine Kritik eingehen.
    Um noch mal kurz zu skizzieren, was wir wollen: BytePac kann individuell gestaltet werden. Das möchten wir mit dem Wettbewerb zeigen und euch mit den Preisen einen Anzreiz geben euch an der Gestaltung zu beteiligen. Die eingesendeten Designs dienen nicht dazu, später von uns vermarktet / verkauft zu werden. Ich hoffe da ist kein falscher Eindruck entstanden. Wie wir auch auf der Webseite schreiben, stehen die Designs auf unserer Webseite zum (natürlich kostenlosen) Download für jedermann zur Verfügung. Wir möchten jeden ermuntern die so entstehende Sammlung zu erweitern oder die schon vorhandenen Designs selbst zu nutzen. Die Designs kommen jedem zu Gute. Diese Sammlung möchten wir natürlich auch nach dem Wettbewerb weiterführen. Deine Kritik, wir würden versuchen zu einem Spottpreis an Designs zu kommen, kann ich daher nicht ganz nachvollziehen. Wir haben an den entstehenden Arbeiten ja keinen direkten Gewinn.
    Zum Verhältnis von Aufwand und Preisen: Wie viel Zeit jemand für die Gestaltung eine BytePac Schubers aufwendet, ist jedem freigestellt. Wir haben ja explizit auch Hobby-Designer dazu aufgerufen sich zu beteiligen. Ein fertiges Muster über die von uns bereitgestellte Vorlage zu legen, wäre wohl das Mindestmaß an nötiger Aufwand - und Arbeit von einigen Minuten.
    Die Anmeldung bei unserem Wettbewerb läuft über ein Pseudonym. Wir haben bis jetzt vor alle Einsendungen zusammen mit dem Pseudonym zu veröffentlichen. Es spricht aber nichts dagegen auch den Namen oder gar Links zu Webseiten des Einsenders zu setzen. Wir erfüllen diesbezüglich gerne alle Wünsche. Übrigends mag es ja auch Teilnehmer geben, die ihren Realnamen nicht öffentlich genannt haben wollen ;-)
    Noch zu deinem Punkt 6. Ich glaube du hast wirklich den Eindruck gewonnen hier ginge es um ein originäres Produktdesign. BytePac ist bereits fertig designt; uns geht es um eine individuelle Anpassung.

    Ich hoffe ich konnte ein paar Punkte erläutern und dir zeigen, dass wir nichts Böses im Schilde führen. Wir sind daran interessiert mit Kunden oder Interessierten ins Gespräch zu kommen und sie zu beteiligen. Wer schon im Dezember bei unserem Fotowettbewerb zum BytePac mitgemacht hat, wird das bestimmt bestätigen

    Gruß
    Philipp

  4. #4
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    Hallo,

    zunächst danke für deine ausführliche Antwort.
    Ich versuche es mal von der Seite professioneller Gestalter her etwas zu erläutern, warum diese und viele ähnliche Aktionen keine Wettbewerbe sind, sondern im idealen Fall Ausschreibungen oder Marketing-Aktionen für das ausschreibende Unternehmen.

    Wenn ein Unternehmen kommt und Entwürfe für umsonst oder für einen möglicherweise in Aussicht gestellte Entlohnung/Entschädigung anbietet, so ist das letztlich ein Aspekt des Preisdumping für Design. Professionelle Designer lassen sich auch Entwürfe bezhalen, da wirklich zeit, Arbeit und Ideen bereits in den Entwürfen stecken. Ansonsten wäre es als wenn jemand in fünf Restaurants geht, dort alle Menüs probiert und am Ende sich entscheidet wer dafür entlohnt wird. Nichts anderes ist die Aufforderung unbezhalt Design irgendwo einzureichen.

    Ein fachkundige und neutrale Jury ist in meinen Augen unabdingbar um einen richtigen Wettbewerb auszurufen. Abstimmungen per Klick im Netz sind kein Jury, zumal keine Bewertungskriterien bekannt sind. Solche Abstimmung sind ein Stimmungsbarometer, aber maßgeblich auch davon geprägt, wer wieviele Freunde dazu bewegen kann für das eigene Design abzustimmen.

    Bei 100 Einreichungen gehen wieviele Design leer aus? Wer hat den größten Nutzen? Nicht die Teilnehmer, sondern das Unternehmen, das so etwas ausschreibt. Ist ja prinzipill als Marketing-Aktion ok. Nur ist es in meinen Augen kein fairer Wettbewerb für Designer, wenn die Designer auf der Strecke bleiben und eine kleine Entschädigung bekommen.

    Zudem ist auf eurer Website nichts über die Nutzungsrechte geschrieben, als teilnehmender designer geht man blind in diese Ausschreibung rein.

    Ich will keine böse Absicht unterstellen, aber ich denke, es wurde nicht überlegt, was es für die Designer bedeutet.

    Viele Grüße
    Peter

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