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8. Tage der Typografie // Grotesk // 15.–18.6.06
»Grotesk« Ein vernichtendes Urteil über die Schriftentwerfer des 19. Jahrhunderts, die etwas völlig Undenkbares, noch nie Gesehenes gemacht hatten: Schriften ohne Serifen! Ein schrecklicher Anblick! Wer wird so etwas Hässliches verwenden? – So ändern sich die Zeiten. Serifenlose Schriften haben sich nicht nur zu einem Standard entwickelt, sie stehen für Modernität und weisen eine enorme Bandbreite von Sachlichkeit bis Experimentierfreude auf. Derartige neue Ideen brauchen aber nicht nur Mut und Beharrlichkeit, sondern auch die Möglichkeit für Austausch und Entwicklung.
Die 8. Tage der Typografie bieten vom 15. bis 18. Juni 2006 mit Workshops und Vorträgen unter anderem zu Buchgestaltung, Logodesign und Schrift einen Blick über den Tellerrand.
Designstudenten, Grafikdesigner, ambitionierte Schriftsetzer, Dozenten und Ausbilder sowie viele andere Teilnehmer/innen aus unterschiedlichen Bereichen der Druck- und Medienindustrie werden Gelegenheit zum Austausch, zur Weiterbildung und Umsetzung ihrer kreativen Ideen haben.
In den letzten Jahren haben so namhafte Typografen und Designer wie Prof. Hans Peter Willberg, Prof. Ralf de Jong, Gerard Unger (Niederlande), Prof. Klaus Detjen, Susanna Stammbach (Schweiz), die Typonauten, Adrian Lacour, Prof. Claudius Lazzaroni und viele andere mehr die Tage der Typografie jedes Mal zu einem Erlebnis werden lassen.
Veranstaltungsort ist das Institut für Medien, Bildung und Kunst in Lage-Hörste. Ein Überblick über die Workshops und Redner wird noch bekanntgegeben werden.
http://www.tagedertypografie.de
Newsletter für regelmäßige Informationen:
typotage2006@typosition.de
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Re: 8. Tage der Typografie // Grotesk // 15.–18.6.
Alessio Leonardo auf den 8. Tagen der Typografie
Der Designer und Schriftentwerfer Alessio Leonardi übernimmt die Leitung eines Workshops bei den 8. Tagen der Typografie.
Thema des Workshops ist "Mit Bildern schreiben: ein Feldversuch".
Dass Bilder mehr als tausend Wörter sagen können, ist ja bekannt. Aber was passiert, wenn man eigentlich nur ein Wort sagen möchte? Die anderen 999 stehen da im Raum und können richtig störend sein! Wie kann man ein Bild dazu zwingen, genau das zu sagen, was man will? Und wird es dann auch von anderen so gelesen, wie wir es meinen? Nach einer kurzen (unvollständigen) historischen Einleitung werden wir versuchen, das Alphabet zu vergessen, um mit Bildern Lesen und Schreiben zu lernen – das ist das ambitionierte Ziel dieses Workshops.
Alessio Leonardi ist 1965 in Florenz geboren. Seit 1990 lebt und arbeitet er als Designer und Schriftentwerfer in Berlin. Zusammen mit Imme Leonardi hat er vor kurzem Lion&Bee gegründet, ein Design-Studio mit wenig Angestellten, aber viel Platz für Ideen und für ihre drei Töchter zum Spielen.
Seit 2001 ist er Landesdelegierter für Italien bei der ATypI. Seine Schriften werden von dem FontShop, der Linotype und seit 2002 auch von seinem eigenen Label und Online-Shop BuyMyFonts.com vertrieben.
Er redet gerne auf Design- und Typografie-Konferenzen, schreibt Artikel und doziert an der BTK Berlin. Bis jetzt hat er ein Buch publiziert, "From the Cow to the Typewriter: the (true) history of writing", aber plant neue Veröffentlichungen in näherer Zukunft.
Weitere Informationen über Alessio Leonardi unter http://www.alessio.de und http://www.buymyfonts.com
Bis 1. März Frühbucherrabatt:
Nähere Informationen unter: http://www.tagedertypografie.de/anmeldung.html
Weitere Neuigkeiten und allgemeine Informationen finden Sie unter http://www.tagedertypografie.de/
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Der Präsident kommt!
Stefan Claudius, Präsident von Cape Arcona kommt zu den Typo Tagen. In seinem Workshop »Das Eckige muss ins Runde« wird er mit den Teilnehmern eine Fußballschrift entwerfen.
Weitere Informationen unter http://www.tagedertypografie.de
Bis zum 1. März noch Frühbucherpreise sichern!
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Re: 8. Tage der Typografie // Grotesk // 15.–18.6.
Das komplette Programm der 8. Tage der Typografie steht nun fest:
»Grotesk«
8. Tage der Typografie vom 15. bis 18. Juni 2006 im Institut für Medien, Bildung und Kunst in Lage-Hörste
»Grotesk«, ein vernichtendes Urteil über die Schriftentwerfer des 19. Jahrhunderts, die etwas völlig Undenkbares, noch nie Gesehenes gemacht hatten: Schriften ohne Serifen! Ein schrecklicher Anblick! Wer wird so etwas Hässliches verwenden? – So ändern sich die Zeiten. Serifenlose Schriften haben sich nicht nur zu einem Standard entwickelt, sie stehen für Modernität und weisen eine enorme Bandbreite von Sachlichkeit bis Experimentierfreude auf. Derartige neue Ideen brauchen aber nicht nur Mut und Beharrlichkeit, sondern auch die Möglichkeit für Austausch und Entwicklung.
Einen Blick über den Tellerrand bieten die diesjährigen Tage der Typografie mit Workshops und Vorträgen unter anderem zu Magazingestaltung, Schriftdesign und Typografie.
Designstudenten, Grafikdesigner, ambitionierte Schriftsetzer, Dozenten und Ausbilder sowie viele andere Teilnehmer/innen aus unterschiedlichen Bereichen der Druck- und Medienindustrie haben Gelegenheit zum Austausch, zur Weiterbildung und Umsetzung ihrer kreativen Ideen.
Namhafte Referenten und spannende Workshops bilden auch in diesem Jahr das Herzstück der Tage der Typografie:
Prof. Susanna Stammbach, die in Basel seit 1991 ihr eigenes Atelier mit Schwerpunkt Info- und Leitsysteme führt und einen Lehrstuhl an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Luzern hat, leitet einen Workshop, der von Buchstabenproportionen bis zur Entwicklung einer eigenen Schrift ein breites typografisches Spektrum umfasst.
In die Grundlagen der Magazingestaltung führen Tanja Huckenbeck und Peter Reichard aus Offenbach/Main, Designer, Herausgeber des »spatium – Magazin für Typografie«, Autoren und Dozenten für Typografie in ihrem gemeinsam geführten Workshop unter dem Motto »Magazin grotesk« ein.
Alessio Leonardi lebt und arbeitet als Designer, Schriftentwerfer und Buchautor in Berlin. Zusammen mit Imme Leonardi leitet er das Design-Studio Lion&Bee. Seit 2001 ist er Landesdelegierter für Italien bei der ATypI. Seine Schriften werden von FontShop, Linotype und seit 2002 auch von seinem eigenen Label und Online-Shop BuyMyFonts.com vertrieben. In dem von ihm geleiteten Workshop soll das Alphabet vergessen und mit Bilden Lesen und Schreiben gelernt werden.
Eine alternative Schrift für die Fußball-Weltmeisterschaft zu entwickeln, darum geht es im Workshop von Stefan Claudius, Mitbegründer der in Essen beheimateten Cape Arcona Type Foundry und Mitveranstalter des Typoforum 33pt an der FH Dortmund.
Neben den eher praxisorientierten Workshops finden auch Vorträge statt: -Im Eröffnungsvortrag referiert Indra Kupferschmid von kupferschrift unter dem Motto »Serifenloselinearantiquamitklassizistischemcharak ter« über die -Groteskheit der Schriftklassifikationsgruppenbegriffe. Simone Wolf, Mitbegründerin von Typevents referiert über Event-Design anhand von Beispielen wie der ATypI oder Temporary Type.
Die Tage der Typografie bieten wie jedes Jahr ein umfangreiches Weiterbildungs-Angebot rund um (Schrift-)Gestaltung und stellen somit eine interessante Möglichkeit dar, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und gleichzeitig Neues zu lernen. Organisiert wird dieses außergewöhnliche Event vom Institut für Medien, Bildung und Kunst, mit Unterstützung von Typosition – Botschaft für Typografie und Gestaltung aus Offenbach sowie Typevents aus London.
Weitere Informationen, das komplette Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung findet man unter http://www.tagedertypografie.de.
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Re: 8. Tage der Typografie // Grotesk // 15.–18.6.
Die 8. Tage der Typografei sind viel zu schnell vorbeigegangen. Wer schon mal vorab ein paar Bilder aus den Workshops und Vorträgen sehen möchte besucht am besten unsere flickr-gruppe: http://www.flickr.com/groups/53822118@N00/
Ausführlichere Berichte folgen in Kürze auf http://www.tagedertypografie.de
tschau
Peter
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