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Thema: Gehalt und Berufserfahrung

  1. #71
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    Standard Re: Gehalt und Berufserfahrung

    ich komm auch ausm süden
    hab immerhin über 20 jahre im süden gelebt und weiß was mich erwartet.
    lass dir eins gesagt sein:
    hier sind die arbeitsplätze noch knapper

    aber nen job find ich locker. hab ja auch als ich nach berlin gezogen bin nur ganze 3 bewerbungen verschickt...
    diesmal müssen wohl 2 langen. hab mich in den einzig beiden betrieben beworben auf die ich lust hab ^^
    wenn die mich nicht nehmen muss ich eben noch eine oder zwei in den briefkasten kloppen ;D

    lieben gruß

  2. #72
    Suki Gast

    Standard Re: Gehalt und Berufserfahrung

    I

    ch weiß auch, dass Ausbildungsplätze in Berlin und Umgebung extrem knapper sind. Ich wollte damit eher sagen, dass es im Moment bei uns im Süden auch nicht soooo super aussieht, wie man denkt.

    Deine Referenzen und Bewerbungen müssen ja der Knaller sein, wenn du so easy nen Job findest!

    Ich wünsche viel Erfolg bei der Jobsuche!
    (WO hast du dich beworben, wenn ich fragen darf?)


    GLG aus em Süden
    SUKI

  3. #73
    ApfelZet Gast

    Standard Re: Gehalt und Berufserfahrung

    kommt so langsam ziemlich vom thema ab :

    ich schick ma PN ^^

  4. #74
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    Standard Re: Gehalt und Berufserfahrung

    hallo zusammen,

    weisst jemand wie hoch kann gehalt für den layouter / anzeigengestalter (erfahrener grafiker mit mind. 8 jahre berufserfahrung) in einer Tageszeitung sein.

    grüße aus essen

  5. #75
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    Standard Re: Gehalt und Berufserfahrung

    hallo zusammen,

    weisst jemand wie hoch kann gehalt für den layouter / anzeigengestalter (erfahrener grafiker mit mind. 8 jahre berufserfahrung) in einer Tageszeitung sein.

    grüße aus essen :-/

  6. #76
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    Standard

    Hallo!

    Als Diplom-Designer (FH) für Kommunikationsdesign machte ich mir in den letzten 6 Monaten das Vergnügen, die Stellenmarktsituation praktisch „zu testen“, nachdem mir Gerüchte zugetragen wurden, das die Job-Offerten und Vergütungen zunehmend abnehmen, obwohl der Aufgaben- und Verantwortungsbereich für alle Mitarbeiter stetig steigt, insbesondere in den Bereichen des Gestaltungs- und Produktionswesens. Auch der Umstand, das Unternehmen offensichtlich keinen Unterschied mehr darin machen, ob die Bewerber Mediengestalter oder Diplom-Designer sind, spiegelte sich vereinzelt in den Antwortschreiben wieder – insbesondere in Fragen der Vergütung.

    Inzwischen habe ich viele unterschiedliche Rückmeldungen von den Unternehmen erhalten, denen ich es zur Aufgabe machte, meine Bewerbung bei der Vergabe um ein Stellenangebot zu berücksichtigen. Meine Bewerbungsunterlagen erfolgten umfassend per PDF (Anschreiben, Lebenslauf, Foto, Zeugnisse und Referenzliste) sowie dem Hinweis, sich auf meiner dafür eigens eingerichteten Website von zahlreichen Arbeitsbeispielen (Grafik, 3D, Video) überzeugen zu können (digitales Portfolio).

    Bei den Offerten handelte es sich um einschlägige Anzeigen von Unternehmen, die Grafik-Designer, 3D-Designer, Mitarbeiter für die Gestaltung, aber auch Mediengestalter und Diplom-Designer suchten. Ich erhielt für den Raum Frankfurt, Köln und München mehrere Vorstellungstermine, aber auch eine Menge Absagen von Unternehmen, die auf pikante Weise über dauerhaft gültige Stellenangebote auf ihren Webseiten verfügen. Entweder aufgrund der Tatsache, das es in den Unternehmen kein Mitarbeiter länger als 3 Monate aushält oder aufgrund der Vermutung, das nicht wirklich gesucht und schon gar nicht eingestellt wird (aber damit vermittelt man eben gegenüber den Mitbewerbern einer Branche, das die Firma expandiert und vor lauter Aufträge dringend nach neuen Mitarbeitern sucht - Werbung).

    Im Ergebnis muss ich leider sagen, dass viele Agenturen nicht mal auf Bewerbungen antworten, geschweige denn ein kurzes Feedback darüber abgeben. Und andere Unternehmen bestätigen zwar den Eingang der Bewerbung, aber weisen darauf hin, das – obwohl die Stelle kurzfristig zu besetzen sei – die Auswahl über Monate dauern wird, bis man zu einer Entscheidung kommen könnte. In wenigen Kurzmitteilungen zeigt sich zugleich das Unvermögen vieler Arbeitgeber, kompetente Mitarbeiter für ihr Vorhaben zu gewinnen, denn sie demonstrieren eine Form der Gleichgültigkeit.

    Praxisbeispiel (Firma aus Bayern):
    Obwohl das Unternehmen (über 400 Mitarbeiter) für die eigene Werbeabteilung einen Grafiker sucht, der mit komplexen Aufgaben und Pflichten beladen werden soll (Verantwortung für den kompletten Online- und Offlinebereich, Planung und Organisation von PR-Maßnahmen, Messegestaltung und Koordination für Messebau etc.) bei denen selbst ein berufserfahrener Art Director leicht den Überblick verlieren könnte, bot man lediglich 2.500 Euro (brutto) im Monat. Ich konnte mir das Grinsen nicht verkneifen und tat so, als wäre ich ernsthaft an dem Job interessiert, damit ich weitere Details in Erfahrung bringen konnte. Und was ich im persönlichen Vorstellungsgespräch erfahren konnte, empfand ich als Ohrfeige für unsere Branche, denn auch für dieses Unternehmen spielt es primär keine Rolle, ob man Schüler, Student, Mediengestalter oder Diplom-Designer ist. Hauptsache, es findet sich jemand, der dumm genug ist, für eine Summe von 1500 Euro (netto) mtl. die gesamte(!) Verantwortung der Werbemittelgestaltung und Produktion eines Unternehmens zu übernehmen und gleichzeitig auf Messen im Vertrieb steht, um das Unternehmen zu repräsentieren. Natürlich in 2 Fremdsprachen. Nachdem ich absagte, bat mich das Unternehmen, meine Bewerbungsunterlagen behalten zu dürfen, um eventuell zu einem späteren Zeitpunkt auf mich zurückkommen zu dürfen. Ich erteilte der Firma die Erlaubnis und gab vor, ich würde mich bei nächster Gelegenheit bei ihnen melden.

    Von einem anderen Unternehmen (Raum Frankfurt) konnte ich aufgrund eines Vorstellungsgespräches in Erfahrung bringen, das sie zwar einen Mitarbeiter in der Gestaltung für die „junge Agentur“ suchen, aber eigentlich lieber jemand haben möchten, der „schwarz“ arbeiten soll, denn sonst müsste die „Festanstellung“ über ein Praktikum laufen. Im Internet erscheint das Unternehmen als seriöser Anbieter von Serviceleistungen in der Werbung und glänzt mit angeblichen Referenzen der Hochfinanz, doch schon beim ersten Besuch wurde klar, dass dies alles andere war, als ein seriöses Unternehmen. Ebenso lächerlich waren auch die Vergütungsvorstellungen dieser Herren: Als „Praktikant“ 300 Euro (dafür rund um die Uhr einsetzen, auch am Wochenende – um zu „lernen“). Als „Schwarzarbeiter“ hätte man in der „Agentur für interaktive Medienkommunikation“ keine Einkommensgrenzen, aber so wie die Unternehmer aussahen, sollten sie lieber selbst froh sein, den nächsten Monat zu überleben. Höchst dubios!

    Fazit
    Abgesehen von vielen weiteren unseriösen Offerten in der Branche, die nur Blendwerk sind und von wenigen seriösen Offerten, bei denen die Jobs schlecht vergütet werden, gab es kaum einen Lichtblick oder Grund zur Freude. Optionen für eine Karriere? Nur auf dem Papier. Offensichtlich ist die reale Situation vor Ort ganz anders, als viele Hochglanzmagazine, Portale und Ratgeber zur Stellenmarktsituation für „Kreative“ veröffentlichen. Viel zu tun gibt es, keine Frage. Aber das bedeutet noch lange nicht, dass es sich für Mitarbeiter auszahlt.

    Ich wünsche meinen Kollegen aus dem Gestaltungs- und Produktionswesen spannende Abenteuer, die man bei Bewerbungen stets erleben kann, auch wenn man sich - wie ich - nur aus Jux bewirbt!

    Nett und aufschlussreich – immer in Bewegung bleiben!

    MfG
    Lauritz

  7. #77
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    Standard

    hi mediengestalter,
    im nächsten jahr feiere ich 20 jahre im job - welch jubiläum! mir werden seit sechs jahren (!) 2520 euros brutto für die 40 h-woche bescheinigt. sorry, aber ich fühle mich langsam verar... - sagen wir mal verarmt! ... wollen wir doch auch die verantwortung nicht vergessen, der wir ausgesetzt sind. so manches kleine kreuzchen kann erheblichen schaden anrichten ... auch und gerade besonders, wenn es nicht gemacht wird. also liebe chefs, tut es dem nudel-hersteller aus italien gleich, der sich selbst und seiner frau das gehalt seiner angestellten gezahlt hat und nach monaten des ausprobierens feststellen musste, dass er damit niemals auskommt! er zahlt mittlerweile allen 200 euro mehr. sie lieben ihn dafür und keulen jetzt mit herz. lg, else

  8. #78
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    14.06.2008
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    Standard gehalt und berufserfahrung

    Hallo,
    ich bin jetzt seit september nicht mehr in der lehre und verdiene nun bei einer 40stunden woche ca2500 euro brutto.

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