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Fachübergreifende Literatur

Body Types
Kompendium der Satzschriften: Serif, Sans Serif und Slab Serif
Autor: Günter Schuler
Verlag: SmartBooks Publishing AG
ISBN: 3908492696
Preis: 44,90 Euro
Seiten: 530
Format: DIN A4
Erschienen: 2003
Kategorie: Gestaltung
Sprache: Deutsch
Zielgruppe: Anfänger
Typ: Taschenbuch
Meinungen:
Rezensionen: Buch Rezension
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Rezensionen
Rezension von: Peter Reichard, 02.11.2003
Bewertung:
Body-Types, vom Autor u.a. von Typo-Atlas, ist mehr als nur ein Schriftmusterbuch wie es von Schriftenhäusern angeboten wird. Einerseits, weil nicht nur Schriften aus einem Hause gezeigt werden und weil sich hier auf über 500 Seiten im Format A4 noch viele Background-Informationen zu finden sind.
Vorab gibt es noch eine spannende Einführung in die typografische Entwicklung von Gutenberg bis zur heutigen Zeit.
Das 5. und 6. Kapitel, die sich allerdings stark an die Ausführungen im Typo-Atlas anlehnt, erläutert neben der Schriftgestaltung auch mikrotypografische Satzregeln und neue Ansätze zur Schriftklassifikation.
Den Hauptteil des Buches machen dann aber die »Schriftmusterseiten« aus. Über 138 gängige Schriften gegliedert nach den Klassifikationen Serif, Slab Serif und Sans Serif werden vorgestellt.
Meist auf einer Doppelseite findet man u.a. die Auflistung der Schriftschnitte, Anwendung in verschiedenen Schriftgrößen mit diversen Zeilenabständen. Also, auch ideal zum Vergleich in wie fern Schriften sich für den Mengensatz eigenen.
Die Seiten sind auf Grund der vielen Informationen (Bilder der Schriftgestalter, Infos zur Entstehung, Anwendungsbeispiele in unterschiedlichen Schriftgrößen) sehr voll und wirken extrem unübersichtlich.
Das zweite Manko der Schriftmusterseiten ist, dass nicht das komplette Alphabet sowie Zahlen, Satz und Sonderzeichen gezeigt werden. Eine Seite mehr pro Schrift wäre sicherlich sinnvoll gewesen.
Was mir persönlich dabei fehlt, ist dass unbekanntere Schriften der kleineren Labels nicht mit aufgenommen wurden. Wie die Dolly (die ich keineswegs wie der Autor als Displayschriften bezeichnen würde) oder Mrs Eaves, Filosofia von Emigre.
Geplant ist, so der Autor, in Zukunft einen zweiten Band mit Display und Headlinefonts zusammenzustellen und herauszubringen.
Trotz dieser kleiner Schwächen ist das Buch ideal, zum Kennenlernen von noch nicht verbrauchten modernen wie klassischen Schriften und deren Anwendung für die eigene Arbeit, bietet aber gegenüber dem Typo-Atlas nicht so viel Neues.
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