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Das Buch »Adobe Photoshop CS2« gibt einen umfangreichen Über- und Einblick in die Bildbearbeitung mit Photoshop und bietet mit Anhängen, der CD/DVD und dem Glossar zusätzliche Informationen.
Die Reihenfolge und Gewichtung ist jedoch etwas gewöhnungsbedürftig. Zum Beispiel wird die Programmierung von Aktionen für so wichtig gehalten, dass sie im 1. Kapitel »Grundlagen« zu finden ist, ebenso die Bildverwaltung mit Bridge, die auf immerhin 40 Seiten sehr ausführlich beschrieben wird. Die in der Praxis häufig verwendeten Funktionen wie Kanäle und Masken werden dagegen erst im Kapitel 15 (von 22) und dann auch nur auf 20 Seiten.
Letzteres liegt vielleicht daran, dass der Autor offensichtlich selbst ungerne mit Masken arbeitet und statt dessen lieber Hintergrundebenen dupliziert oder den Protokollpinsel verwendet. Dies sind allerdings »ungewöhnliche Korrekturverfahren«.
An technischen Grundlagen kann man aus diesem Buch viel herausziehen, den gestalterischen Aspekt lässt man besser außen vor, vor allem, wenn Text im Spiel ist. Da wird dann mit Verzerrungen, Filtern und Ebeneneffekten einfallslos auf Postkartenniveau gearbeitet – dass sich »Text und Bild raffiniert mischen«, ist nirgends zu sehen.
Insgesamt störend ist die Unübersichtlichkeit des Layouts, die vielen Überschrift-Ebenen und Auszeichnungen (unter anderem falsche Kapitälchen) und Icons. Dazu kommen thematische Quersprünge, wenn zum Beispiel schon bei der Bildtiefe die Möglichkeiten des Kanalmixers vorstellt werden.
Azubis, für die Photoshop ein völlig neues Programm ist, finden in diesem Buch viele Informationen – wahrscheinlich mehr, als sie benötigen. Fortgeschrittenere greifen besser auf spezialisiertere Bücher zurück.
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