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Brand Communities ist ein relativ neuer, vor etwa 10 Jahren erstmals geprägter Begriff, der den Zusammenschluss von Gemeinschaften auf der Basis einer verbindenden Marke. Kulturelle Aspekte, Rituale, Traditionen und nicht zuletzt ein moralisches Verantwortungsbewusstsein prägen Brand Communities der heutigen Zeit. In den allermeisten Fällen werden diese Gemeinschaften von den jeweiligen Unternehmen lanciert und gefördert, allen liegt jedoch auch eine gewisse Verselbstständigung zugrunde.
Als Beispiele wären etwa Apple, Adidas, Lomo oder Marlboro zu nennen, deren Konsumenten sich bewusst für eine starke Markenbindung entscheiden und sich selbst als Mitglied einer non-geografischen Community sehen.
»Brand Communities als neue Markenwelten« zeigt auf, wie Unternehmen die Entwicklung dieser Gemeinschaften begünstigen und steuern können, und natürlich wie von eben diesen profitiert werden kann. Die Entwicklung von Identitätsmustern, der kontinuierliche Aufbau von Vertrauen zum Produkt, das nachhaltige Kommunizieren der Markenidentität und mögliche Formen der Verhältnisse zwischen Kunden, Marke und Brand Community werden sowohl theoretisch anhand von Diagrammen und Abbildungen als auch praktisch mit Hilfe von Beispielen aktueller Marken wie etwa Harley-Davidson, Jägermeister, Sony oder Nike+ vermittelt.
Das Buch ist kompakt, jedoch reich an Informationen und Anregungen. Die Zielgruppe stellen eindeutig Marketeers und Public-Relations-Fachpublikum dar, nichtsdestotrotz enthält »Brand Communities als neue Markenwelten« interessante und nützliche Einsichten auch für Laien und all jene, die entfernt mit Marken zu tun haben. |