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Fachübergreifende Literatur

Typografie kompakt
(ohne Bild) Autor: Max Bollwage
Verlag: Springer Verlag
ISBN: 3540628851
Preis: 29,95 Euro
Seiten: 140
Erschienen: 2001
Kategorien: Gestaltung, Workflow
Sprache: Deutsch
Typ: Hardcover
Meinungen:
Rezensionen: Buch Rezension
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Inhaltsverzeichnis:
1. Das richtige Papierformat
2. Ränder und Satzspiegel, 3. Ausrichtung, Zeilenabstand, Wortabstand, Buchstabenabstand, 4. Die passende Schrift, 5. Typografie im Corporate Design, 6. Was Sie noch wissen sollten
Rezensionen
Rezension von: Peter Reichard, 19.01.2003
Bewertung:
Beschreibung
Relativ untypisch für ein Typografiebuch beginnt Bollwage nicht mit Schriftentwicklung oder Schriftklassifikation, sondern beschreibt erst den Rahmen in dem sich Typografie abspielt. Neben den DIN-Papierformaten gibt er viele Beispiele für Falzungen, Buch- und Zeitungsgrößen etc. Dem folgen Satzspiegel und Gestaltungsraster, dann Satzformen, Spalten, Zeilenabstände und Laufweite bis hin zur Frage welche Schrift zu verwenden und zu setzen ist.
Der Autor hat das Buch so aufgebaut, dass es vom Allgemeinen bis zum Besonderen in punkto typografisches Gestalten heranführt. So folgt dann nach Schriftwahl, Schriftmischung und richtigem, Satz ein Kapitel zur Verwendung von Typografie und Schrift im Corporate Design. Er gibt zusätzlich einige gute Grundlageninformationen über Corporate Design und Corporate Idendity, was alles davon bei der Gestaltung
»betroffen« ist und wie an eine CD-Gestaltungsarbeit heranzugehen ist.
Am Ende geht Bollwage nochmals ins Detail der Typografie und erläutert den richtigen Einsatz von Initialen , Texthervorhebungen, Tabellensatz bis hin zur Manuskriptberechnung.
Bollwage hat auch den Versuch unternommen, ein eigenes Schriftklassifikation- bzw. ein Schriftordnungssystem zu entwickeln.
Bewertung
Das Buch wird seinem Namen, Typografie kompakt zu vermitteln, gerecht und bezieht das typografische Gestalten mit ein.
Wenig überzeugend ist meiner Meinung nach die neue Schriftordnung von Bollwage, zumal er nicht einmal die DIN-Klassifikation im Gegensatz dazu nennt. Eine neue, zeitgemäße Schriftklassifikation, die über die DIN-Norm hinausgeht ist sicherlich sinnvoll und notwendig. Auch die Zusammenfassung der ganzen Antiqua-Varianten und Schreibschriften als Auszeichnungsschriften ist vernünftig.
Die Unterteilung der 5 Schruftgruppen in klassizistsiche und humanistsiche Formen, wie sie der Autor beschreibt, greift dann doch etwas zu kurz. Da man mit einem guten Typobuch nicht alleine auskommt, kann man dieses Buch mit teilweise ganz anderen Schwerpunkten gut als Ergänzungsliteratur nutzen.
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