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Grundkurs Grafik und Gestaltung
Mit konkreten Praxislösungen
Autor: Claudia Runk
Verlag: Galileo Design
ISBN: 9783836214377
Preis: 24,90 Euro
Seiten: 314
Format: 17,2 x 23cm
Erschienen: 2010
Kategorie: Gestaltung
Sprache: Deutsch
Zielgruppe: Anfänger
Typ: Taschenbuch
Meinungen:
Rezensionen: Buch Rezension
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Das sagt der Verlag über dieses Buch:
-Die Regeln guter Gestaltung auf den Punkt gebracht
-Schriften, Farben und Bilder gekonnt kombinieren
-Mit zahlreichen Anleitungen, Hintergrundinfos und Tipps
Wie viele verschiedene Farben dürfen in einer Anzeige verwendet werden? Welche Schriften passen am besten zusammen? Wie erzeuge ich Aufmerksamkeit, wie überzeuge ich mit meiner Gestaltung? Und gilt das alles auch fürs Web?
Wer sich zum ersten Mal mit dem Thema Grafik und Gestaltung beschäftigt, hat zahlreiche Fragen. Wo soll man anfangen, wenn man vor einer leeren weißen Seite steht, die „gestaltet“ werden will? Gut ist es da, wenn man ein verlässliches Nachschlagewerk zur Seite hat, das die Geheimnisse der guten Gestaltung so erklärt, dass man sie direkt anwenden und verstehen kann. Claudia Runk führt Sie Schritt für Schritt in die Welt der Gestaltung ein. Sie zeigt Ihnen, welche Grundregeln es zu beachten gilt und wie sie auf die verschiedenen Bereiche wie Layout, Farbe, Bilder und Schriften angewendet werden können. Dank zahlreicher Beispiele, Vorher-nachher-Vergleiche und den praktischen Checklisten am Ende der jeweiligen Kapitel lernen Sie schnell, worauf es bei guter Gestaltung ankommt und erstellen schon bald selber ansprechende Designs, die auch Profis überzeugen werden.
Rezensionen
Rezension von: Peter Reichard, 08.01.2010
Bewertung:
»Grundkurs Grafik und Gestaltung« könnte man als Fortsetzung des bereits 2006 erschienen »Grundkurs Typografie und Layout« ansehen. Letztendlich sind es jedoch zwei eigenständige Titel, auch wenn es einige wenige inhaltliche Überschneidungen gibt.
Als Einstiegslektüre in die Welt der Gestaltung bietet Claudia Runk einen Querschnitt durch die Welt von Farben, Formen, Schrift, Layout, Druck, Internet und Bildern. Dabei werden teils technische, teils gestalterische Grundlagen vermittelt.
Die Gestaltungsbeispiele und Erläuterungen wirken jedoch, als ob die Zielgruppe eher Hobbygestalter als zukünftige professionelle Designer sind. Viele Ausführungen sind Allgemeinplätze, die aber auch nicht richtig erklärt werden bzw. orientieren sich nicht an Problemen aus der Praxis. Zudem lässt die Orientierung auf aktuelle Trends das Buch schnell veralten.
Hier einige Zitate, die beispielhaft für den Charakter des Buches sind:
»Hat man die ehrenvolle Aufgabe, ein Druckerzeugnis für das Web umzusetzen, kann man häufig nur eine Farbe aus der Palette der websicheren Farben wählen – ein genaues Abbild der gedruckten Farbe findet sich selten.« (S. 181)
»Durch verbesserte Techniken in der Webprogrammierung sieht man nun häufig Rechtecke mit abgerundeten Ecken, was diese meist freundlicher macht.« (S. 126)
– Das hat nun wenig mit Webprogrammierung zu tun.
»Die Zapfino ist eine OpenType-Schrift von Hermann Zapf, die beispielsweise für Ligaturen einen eigenen Schnitt ausweist.« (S. 298)
– Gerade diese gesonderten Schnitte sind dank OT-Features nicht mehr nötig.
Haarsträubend wird es, wenn die Autorin behauptet, dass die 3 mm Beschnitt deswegen nötig seien, da sich das Papier in der Druckmaschine bewegt. Würde das Papier sich in einer Druckmaschine 1–2 mm bewegen, sollte man schleunigst den Monteur des Maschinenherstellers kommen lassen oder eine neue Maschine kaufen. Zudem würden solche Standdifferenzen zwar Schwierigkeiten bei der Verarbeitung bringen, nicht aber im Druck selbst, da sich ja das gesamte Druckbild auf dem Bogen verschöbe.
Die von der Lektorin im Vorwort angepriesenen Vorher-Nachher-Beispiele sind zwar meist handwerklich einigermaßen in Ordnung, aber alles andere als ausdrucksstarkes und ausgefallenes Design.
Zusammenfassend kann man sagen, dass es sich zwar um einen Grundkurs handelt, aber dies kein Grund für verflachte und verkürzte oder gar falsche Inhalte sein sollte.
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