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Das »billig« wirkende Titelbild hat mich zunächst doch sehr abgeschreckt – zum Glück ist das Buch auf gewohnt hohem Galileo Design Niveau.
Die beiden Autoren behandeln in 7 Hauptkapiteln ausführlich die fotografische Arbeit mit Menschen: den Models, die Kleidung, Möbel oder Schmuck präsentieren oder Stimmungen wie melancholisch, romantisch oder kühl und distanziert vermitteln sollen.
Interessant dabei ist, dass nicht nur »das gute Bild« gezeigt wird, sondern auch in Variationen dargestellt wird, wie sich eine Bildaussage mit anderer Körperhaltung ändern kann.
Dazu kommt noch, dass die wenigsten Models »unbearbeitet« vor die Kamera treten, sondern in den meisten Fällen vor dem Shooting von Visagisten gestylt werden.
Beeindruckend, aber auch sehr erschreckend ist es zu sehen, wie aus einer durchaus hübschen, ausdrucksstarken Frau ein »typisches« klischeehaftes und völlig austauschbares Werbemodel wird ...
»Klassische« Themen wie Bildaufbau und Linienführung, Wahl des Objektivs und ein wenig Bildbearbeitung runden den Inhalt ab.
Für Azubis, die in diesem Bereich arbeiten, sehr empfehlenswert. |