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Fachübergreifende Literatur

Universalgeschichte der Zahlen
Autor: Georges Ifrah
Verlag: Tolkemitt Verlag
ISBN: 978-3942048316
Preis: 16,90 Euro
Seiten: 600
Format: 23,5 x 16 x 4 cm
Erschienen: Oktober 2010
Kategorie: Fachübergreifende Literatur
Zielgruppen: Anfänger, Fortgeschrittene, Profis, Ausbilder und Lehrer
Typ: Hardcover
Meinungen:
Rezensionen: Buch Rezension
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Das sagt der Verlag über dieses Buch:
Woher stammen die Zahlen? Wie zählten die ersten Menschen? Kann man Mengen bestimmen, ohne zu zählen? Wer hat die Null entdeckt („Der Big Bang des menschlichen Geistes“)? Warum versuchte die mittelalterliche Kirche um jeden Preis, die Einführung der modernen indisch-arabischen Rechensysteme zu verhindern? Der Mathematiker Georges Ifrah erzählt die Geschichte der menschlichen Intelligenz als Geschichte des Umgangs mit Zahlen. Im Matheunterricht war er selbst ein hoffnungsloser Fall, doch die Zahlentricks, die er auf der Straße lernte, brachen den Bann: Er startete in Paris eine Karriere als Mathematiker und schrieb die erste Kulturgeschichte der Zahlen, die so hinreißend zu lesen ist, dass sie monatelang auf den französischen Bestsellerlisten stand.
Rezensionen
Rezension von: Tanja Huckenbeck, 02.05.2012
Bewertung:
Keine Angst vor Mathe! Der Autor Georges Ifrah ist zwar Mathematiker, bringt dem Leser aber auf sprachlich völlig harmlosem Niveau, trotzdem wissenschaftlich und dazu noch sehr spannend die Geschichte des Zählens und der Zahlen näher.
Angefangen von der recht erstaunlichen Feststellung, dass Menschen eine Anzahl über sechs Stück meist nicht mehr auf einen Blick erfassen können (und deswegen zählen müssen), stellt der Autor verschiedene Zahlsysteme und Einheiten vor – auch das aus der Schule bekannte Dezimal- und Binärsystem –, erläutert die Bedeutung der Null und den Vorteil eines Stellenwertsystems (Einer, Zehner, Hunderter, ...) gegenüber z.B. dem Rechnen mit römischen Ziffern.
Das alles wird mit der Geschichte verschiedener Kulturen von den Sumerern über die Chinesen bis zu den Maya verbunden, und man lernt unter anderem, warum es »dreizehn« heißt, aber nicht »einzehn« und »zweizehn« statt elf und zwölf, oder wie man an zwei Händen bis 72 zählen kann.
Nicht besonders praxistauglich im Mediendesigner-Alltag, zugegeben, aber ein großes Kapitel nimmt die Geschichte »unserer« arabischen Ziffern und ihrem Weg von Indien nach Europa ein. Dabei tauchen auch Personen wie Herr Fibonacci auf, die schon wieder mehr mit unserem täglichen Leben und der täglichen Arbeit zu tun haben – und die Ziffern sowieso.
Als Hintergrundwissen, warum wir nur zehn Ziffern haben und so nummerieren und rechnen, wie wir es heute tun, sehr geeignet. Und für alle, die sich ein bisschen über den »Ausbildungstellerrand« hinaus für Zahlen und/oder Kulturgeschichte interessieren, überaus zu empfehlen – auch, weil es derzeit bei Zweitausendeins im Sonderangebot ist.
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