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Leider mal wieder ein verunglückter Versuch einer eierlegenden Wollmilchsau für Typografie. Warum muss in einem Typobuch etwas über »Portierbare Dokumentenformate« geschrieben werden bzw. auf einer handvoll Seiten das Arbeiten im Layoutprogramm abgehandelt werden.
Die Oberflächlichkeit zeigt sich allein schon in der Länge der Erläuterungen, so gib tes für Ausstellungstypografie gerade mal zwei Absätze, circa eine Viertel Seite unter Corporate Identity liest man lediglich etwas über Formate für Briefbögen und Visitenkarten. In den Erläuterungen geht es oft nicht über Allgemeines im Stile von »vermeiden sie einen zu geringen und einen zu hohen Durchschuss« hinaus.
Viele Dinge bleiben einfach an der Oberfläche und der geübte Typograf, weiß zwar was sich aus drei Sätze zu Bilder im Fließtext ergibt, aber der Einsteiger kann nur, wenn auch korrekte, Allgemeinplätze finden. Die Entscheidungen, die beim Design getroffen werden müssen, das was die eigentliche Designleistung ausmacht werden nicht thematisiert. Vieles wird auch nicht mal mit Abbildungen illustriert. So werden auf einer Seite drei inhaltliche Aspekte erläutert, jedoch nur einer davon mit einer Abbildung eines Plakates näher gebracht.
Und dann das altbekannte Problem: Bitte lieber Verlag, lassen sie kompetente Übersetzer, die auch die Fachsprache beherrschen und nicht solche absurde Übersetzung wie diese abliefern:
»Auch bei schweren Schriften, zum Beispiel bei fetten und schwarzen Schnitten, ...« |