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Fachübergreifende Literatur

Slanted #18
Signage / Orientation
Autor: Diverse
Verlag: MAGMA Brand Design GmbH & Co. KG
ISBN: 1867-6510
Preis: 14,00 Euro
Seiten: 164
Format: 1,2 x 24 x 32 cm
Erschienen: Juni 2012
Kategorie: Gestaltung
Sprachen: Deutsch, Englisch
Zielgruppen: Anfänger, Fortgeschrittene, Profis
Meinungen:
Rezensionen: Buch Rezension
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Das sagt der Verlag über dieses Buch:
Slanted #18 – Signage / Orientation beschäftigt sich mit dem Hoch und Runter, dem Links und Rechts, dem Stop & Go, dem Kiss+Ride und vielem mehr. Es geht um außergewöhnliche Leit- und Orientierungssysteme, deren Komplexität und die dafür eingesetzten Schriften.
Wir freuen uns, zahlreiche Essays und Reports präsentieren zu dürfen: The NYCTA and Unimark International (Paul Shaw, New York City, USA), Typografie & Architektur (Tim Loffing, Dortmund), U8 (Anton Koovit, Berlin), Einer für alle, alle für einen – Orientierung & Identität am neuen Campus der Wirtschaftsuniversität Wien (Erwin K. Bauer, Wien, AT), iMapping – Visual Orientation in Personal Knowledge Space (Heiko Haller, Karlsruhe), Leserlichkeit von Schrift im öffentlichen Raum – eine Untersuchung (Florian Adler und Sven Neumann, Berlin), Letter and symbol misrecognition in highly legible typefaces for general, children, dyslexic, visually impaired and ageing readers (Thomas Bohm, Leicester, UK), Wo bin ich? – Über Schrift und öffentliche Verkehrssysteme (Indra Kupferschmid, Bonn, Saarbrücken), Die Kunst der Desorientierung (Maurice van Brast, Weimar), Das Leid (Frank Wiedemann, Berlin) sowie Faith / Void Split (Ian Lynam, Tokyo, JP).
Die Fotostecke Departure/Arrival (dank an Ken Johnston, Historical Corbis NY) zeigt Stars wie den vor kurzem verstorbenen Bee Gee Robin Gibb in Flughäfen. Natürlich immer vor dem Hintergrund von Leitsystemen. Die Airport Series von Terence Chang (San Francisco, US) zeigt die bei Start und Landung zurückgelegten Wege von Flugzeugen, wie man sie wirklich selten sieht.
Neu im Slanted ist das Format 10×10. Zehn Büros/Gestalter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – allesamt ExpertInnen für Orientierungssysteme – stehen Rede und Antwort auf zehn Fragen. Ein Interview mit hundert Positionen und Perspektiven – mit Frank Abele (Büro für Gestaltung Wangler & Abele, München), Erwin K. Bauer (bauer – konzept & gestaltung, Wien), Ruedi Baur (Intégral, Zürich), Gourdin & Müller (Leipzig, Hamburg), Ingeborg Kumpfmüller (Wien), Sascha Lobe (L2M3, Stuttgart), Stefan Nowak (nowakteufelknyrim, Düsseldorf), Joachim Sauter (ART+COM, Berlin), Andreas Uebele (büro uebele, Stuttgart) und Atelier Weidner Händle (Stuttgart).
Desweiteren sprachen wir mit Moniteurs (Berlin) über das Leistystem des neuen Berliner Flughafens, mit Vier5 (Paris, F) über ihre aktuellen Projekte sowie mit Timo Gaessner (Berlin) über seine Schrift Maison, die im Magazin eingesetzt wurde.
Das achtseitige Klappcover der neuen Ausgabe leuchtet außen und innen in Verkehrsschild-Farben und reflektiert partiell – dank eines aufwendigen Siebdrucks mit Reflexionsfarbe – einfallendes Licht. Eine Infografik von Steffen Mackert (Karlsruhe) gibt zudem einen Überblick über die verwendeten Schriften an internationalen Flughäfen, im Straßen- und Schienenverkehr.
Rezensionen
Rezension von: Tanja Huckenbeck, 02.07.2012
Bewertung:
Signaletik, d.h. Orientierung im öffentlichen Raum ist das Thema der Slanted Ausgabe Nr. 18, »Signage / Orientation«. Dabei kann es um Leitsysteme auf Straßen, in Parkhäusern, Flughäfen, Messen, Rathäusern oder Krankenhäusern gehen.
Grafikdesigner, deren Aufgabe es ist, Menschen optisch durch das Gebäude zu führen, müssen ein eindeutiges, klares, gut lesbares und zum Gebäude passendes Leitsystem entwerfen, oft in enger Zusammenarbeit mit den Architekten.
Die neue Slanted-Ausgabe zeigt im Bildteil viele Abbildungen von ganz verschiedenen Leitsystemen. Es wäre interessant, mehr als nur den Ort und die Designer zu erfahren, denn ohne das Konzept zu wissen, ist der Teil nicht mehr als ein Bilderbuch.
Die zwischengeschalteten Fotostrecken prominenter Personen am Flughafen sind interessant, helfen jedoch bei dem Thema Signaletik nicht wirklich weiter.
Auch die Fotografien »Airport Series« von Terence Chang, für mich das spannendste am ganzen Heft, helfen inhaltlich nicht weiter.
Von einem Heft von und für Designer und Typografen könnte man im Texttteil einen etwas ambitionierteren Satz erwarten als den vorhandenen, der mit seinem Bleiwüstencharakter das Auge so gar nicht anspricht und das Lesen erschwert.
Texte an sich sind interessant, wenn man sich da durchquälen will.
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