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Bezeichnung für organische chemische Verbindungen, die ein oder mehrere Chloratome enthalten. CKW haben große industrielle Bedeutung als Ausgangsprodukte für Kunststoffe (PVC), als Schädlingsbekämpfungsmittel (Lindan, DDT) oder als synthetische Lösemittel (Trichlorethylen, Trichlorethan). Ihre Gefährlichkeit besteht in der großen chemischen Stabilität, die einem Abbau zu ungefährlichen Stoffen entgegensteht. Ihre gute Fettlöslichkeit begünstigt die Aufnahme und Speicherung im menschlichen Körper und verstärkt somit die z.T. vorhandene krebserzeugende und erbgutverändernde Wirkung. In Verbrennungsprozessen können sich beim Vorhandensein von CKW Dioxine und Furane bilden. Diese wiederum werden erst bei Temperaturen über 1200° C zerstört. Nach einer Entscheidung der Berufsgenossenschaft werden CKW in Wasch- und Reinigungsmitteln in der Druckindustrie seit vielen Jahren nicht mehr eingesetzt werden. Siehe auch Dioxin, FCKW-Halon-Verbots-Verordnung. |