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| Umweltlexikon |
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| Derzeit umfasst das Lexikon 212 Einträge |
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VDI-Richtlinien
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Der Verein deutscher Ingenieure (VDI) mit Mitgliedern aus Industrie, Forschung und Verwaltung erarbeitet im Vorfeld der Gesetzgebung selbstverantwortlich Richtlinien zur Lärmminderung bzw. Reinhaltung der Luft. Die Beachtung der VDI-Richtlinien wird z.B. in der TA-Luft verbindlich vorgeschrieben. Die VDI-Richtlinie 2587 legt z.B. in Blatt 1 den Stand der Technik zur Emissionsminderung an Rollenoffsetdruckanlagen mit Heißlufttrocknung und in Blatt 2 für Tief- und Flexodruckanlagen für Verpackungen fest. Siehe auch Stand der Technik, Technische Anleitung Luft. |
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Verkaufsverpackung
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Verkaufsverpackungen sind nach §3, Abs. 2 der Verpackungsverordnung Verpackungen, die als eine Verkaufseinheit angeboten werden und beim Endverbraucher anfallen. Verkaufsverpackungen sind auch Verpackungen des Handels, der Gastronomie und anderer Dienstleister, die die Übergabe von Waren an den Endverbraucher ermöglichen oder unterstützen (z.B. Serviceverpackungen) sowie Einweggeschirr und Einwegbestecke. Verkaufsverpackungen sind z.B. die Umhüllungen von Papierbogen oder -rollen, die Alufolie um gelieferte Filme, Filmschachteln etc. Siehe auch Verpackungsverordnung. |
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Verordnung brennbare Flüssigkeiten (VbF)
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Die Verordnung gilt für die Errichtung und den Betrieb von Anlagen zur Lagerung, Abfüllung und Beförderung brennbarer Flüssigkeiten zu Lande. Brennbare Stoffe sind danach Stoffe, die einer der Gefahrenklassen A I, A II, A III oder B zuzuordnen sind. Die Verordnung beschreibt unter anderem die technischen Anforderungen in Abhängigkeit der Lagermenge, des Lagerortes und der Gefahrenklasse. Weitere Einzelheiten regeln die zur Verordnung erlassenen Technischen Regeln für brennbare Flüssigkeiten (TRbF). Siehe auch Flammpunkt, Gefahrenklassen brennbarer Flüssigkeit, Lagerung. |
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Verpackungsverordnung
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Verordnung nach §6, §23 und 24 des Kreislaufwirtschaftund Abfallgesetztes. Verpflichtet Hersteller und Vertreiber zur Rücknahme und stofflichen Verwertung von Transportverpackungen, Umverpackungen und Verkaufsverpackungen. Hersteller und Vertreiber können sich von diesen Pflichten freistellen lassen, wenn Sie einen Dritten mit den Pflichten beauftragen. Für Verkaufsverpackungen wurde aufgrund dieser Möglichkeit die DSD gegründet. Für Transportverpackungen gibt es mehrere Systeme wie Interseroh, VfW, GEBR und andere. Die Verpackungsverordnung schreibt ferner eine Pfandpflicht für Getränkeeinwegverpackungen, Verpackungen von Wasch- und Reinigungsmitteln sowie von Dispersionsfarben vor. Von der Novelle der Verpackungsverordnung vom 21. August 1998 erfasst sind auch die mit schadstoffhaltigen Füllgütern wie Fixierer, Entwickler, Walzenwaschmittel u. ä befüllten oder behafteten Verpackungen. Siehe auch Grüner Punkt, Interseroh, RESY, Transportverpackung, Umverpackungen, Verkaufsverpackung. |
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Verursacherprinzip
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Ein Prinzip der Umweltpolitik in der Bundesrepublik Deutschland, wonach derjenige für den Ausgleich umweltbedingter Schäden aufkommen muss, der für ihre Entstehung verantwortlich ist. |
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VfW
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Die Vereinigung für Wertstoffrecycling (VfW) wurde im Zuge der Rücknahmeverpflichtung von Transportverpackungen nach der Verpackungsverordnung von den Mitgliedsbetrieben des Bundesverbandes Papierrohstoffe gegründet. Siehe auch Transportverpackung, Verpackungsverordnung. |
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Viskosität
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Zähigkeit von Flüssigkeiten und Gasen. Diese beruht auf der inneren Reibung. Die Viskosität einer Flüssigkeit nimmt mit steigender Temperatur ab, z.B. wird Druckfarbe beim Warmwerden der Druckmaschine flüssiger. Bei Tiefdruckfarben regelt man die Viskosität durch die Zudosierung von Lösemitteln. Siehe auch Lösemittel/Lösungsmittel. |
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VOC
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Nach der VOC-Richtlinie sind VOC´s (volatile organic compounds) flüchtige organische Verbindungen, die bei 293,15 K einen Dampfdruck von 0,01 kPa oder mehr haben und unter den jeweiligen Verwendungsbedingungen eine entsprechende Flüchtigkeit aufweisen, wie z.B. Benzine. Die Verwendung von VOC führt bei bestimmten Tätigkeiten und in bestimmten Anlagen auf Grund der Eigenschaften dieser Stoffe zur Freisetzung organischer Verbindungen in die Luft, die die menschliche Gesundheit beeinträchtigen können. Zusätzlich tragen VOC zur lokalen oder grenzüberschreitenden Bildung photochemischer Oxidanzien in der Grenzschicht der Troposphäre bei, was zu einer Schädigung der natürlichen Ressourcen, die für die Umwelt und die Wirtschaft von größter Bedeutung sind und unter bestimmten Bedingungen zu einer Beeinträchtigung der menschlichen Gesundheit führen kann. Hierzu ist z.B. der Sommersmog zu rechnen, der bei erhöhten Ozonkonzentration in bodennahen Luftschichten entsteht. Auch die Druckindustrie zählt zu den Emittenten von VOC, bedingt durch den Einsatz leichtflüchtiger Reinigungs- und Waschmitteln sowie dem Einsatz von Isopropanol im Offsetdruck. Siehe auch Fugitive und gefasste Emissionen, Isopropylalkohol, IVU-Richtlinie, Lösemittel/Lösungsmittel, Sommersmog, VOC-Richtlinie. |
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VOC-Richtlinie
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Am 11. März 1999 wurde die VOC-Richtlinie (Lösemittel-Richtlinie) in Brüssel verabschiedet. Mit dieser EURichtlinie sollen die Lösemittelemissionen, die zum Entstehen des bodennahen, schädlichen Ozons beitragen, europaweit spürbar reduziert werden. Dies soll sowohl durch Vorgabe von Emissionsgrenzwerten der Abgase von Anlagen als auch durch eine Begrenzung der fugitiven Anteile erreicht werden. Rollenrotations-Druckanlagen sind von der VOC-Richtlinie erfasst. Für die einzelnen Druckverfahrensbereiche gelten jedoch unterschiedliche Erfassungsgrenzen. Die VOC-Richtlinie ist innerhalb von zwei Jahren in Bundesdeutsches Recht umzusetzen. Damit werden die Anforderungen zur Vermeidung von Lösemittelemissionen nach dem deutschen Immissionsschutzgesetz, das keine Begrenzung der diffusen Emissionen kennt, erweitert werden. Siehe auch EU-Richtlinien, Fugitive und gefasste Emissionen, Lösemittel/Lösungsmittel. |
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Vorsorgeprinzip
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Ein Prinzip heutiger Umweltpolitik, wonach das Entstehen von Umweltbelastungen im Voraus vermieden oder das Entstehen von Emissionen in die Umwelt auf ein tolerierbares Maß reduziert werden soll. So werden die Genehmigungsverfahren für besonders umweltbelastende Produktionsverfahren als eine Vorsorge verstanden, die negativen Auswirkungen auf die Umwelt bei der Produktion einzugrenzen. Siehe auch Genehmigungsverfahren, Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz. |
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- Ausbildungsplan
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